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Nach Brandrede: Beckenbauer kritisiert Bundestrainer Löw

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Nach Brandrede: Beckenbauer kritisiert Löw

15.08.2012, 10:32 Uhr | t-online.de, sid

Nach Brandrede: Beckenbauer kritisiert Bundestrainer Löw. Joachim Löw hielt einen 25 minütigen Monolog. (Quelle: imago)

Joachim Löw hielt einen 25 minütigen Monolog. (Quelle: imago)

Joachim Löws heftige Abrechnung mit den Kritikern der deutschen Nationalmannschaft vor dem Länderspiel gegen Argentinien (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) überraschte nicht nur die Fans, sondern auch Franz Beckenbauer. Der Kaiser warf in seiner "Bild"-Kolumne Dünnhäutigkeit vor. "Die Erwartungen waren halt so hoch, dass die Enttäuschung umso größer ausfiel. Da sollte man nicht zu empfindlich sein, sondern muss mit der Kritik leben", sagte Beckenbauer.

Löw hatte zuvor in einer 25-minütigen Brandrede zu einem Rundumschlag gegen Journalisten ausgeholt und sich über die teilweise heftigen Kritik nach dem Ausscheiden im EM-Halbfinale gegen Italien echauffiert. "Ich bin es leid, dass man das, was vorher alles gut war, als Beleg dafür nimmt, warum es nicht klappt. Das trifft mich."

Löw: "Leitwolfdebatte ist haltlos"

Außerdem stellte der Bundestrainer klar, dass ihm vor allem die Leitwolfdebatte und die Diskussion um eine Hymnenpflicht nicht gefallen haben. Auch der Vorwurf, die Nationalspieler seien zu verwöhnt, sei haltlos. Dass zum dritten Mal unter seiner Regie die Jagd nach einem großen Titel ins Leere lief, habe nichts damit zu tun, dass es keine echte Typen mehr in der Mannschaft gebe, betonte Löw.

Vor allem aber der scharfe Tonfall und kein Wort der Selbstkritik zur zweifelhaften Taktik beim Halbfinal-Aus scheinen den Kaiser irritiert zu haben. "Der Bundestrainer und die Spieler sind zwei Jahre lang sehr gelobt und gestreichelt worden. Sie hatten es nach den Leistungen auch verdient, und das Lob hat man ja gerne angenommen. Da ist man wohl nicht gewohnt, wenn die Kritik so geballt losbricht wie nach dem Italien-Spiel."

Kaiser nimmt Schweini und Lahm in Schutz

In der Debatte zum Führungsspielerstreit indes schlug sich Beckenbauer auf die Seite Löws. "Was den angeblichen Mangel an Führungsspielern angeht, stimme ich Jogi Löw zu: Wir haben mit Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm sehr wohl Persönlichkeiten, auch wenn ihr Stil leiser ist als der früherer Leitwölfe. Aber beide haben die Qualität, die Nationalelf zu einem Titelgewinn zu führen. Und darauf warten wir doch alle."

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