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DFB-Elf siegt mit Glück in Österreich

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DFB-Elf müht sich zum Sieg in Österreich

11.09.2012, 22:36 Uhr | t-online.de, dpa

DFB-Elf siegt mit Glück in Österreich. Der Österreicher Marko Arnautovic (vorne) im Kopfballduell mit Marcel Schmelzer.  (Quelle: dpa)

Der Österreicher Marko Arnautovic (vorne) im Kopfballduell mit Marcel Schmelzer. (Quelle: dpa)

Die deutsche Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Qualifikationsspiel auf dem Weg zur WM 2014 gewonnen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw setzte sich in Wien glücklich mit 2:1 (1:0) gegen Gastgeber Österreich durch.

Marco Reus eine Minute vor der Pause und Mesut Özil per Foulelfmeter (52.) erzielten vor 47.000 Zuschauern im Ernst-Happel-Stadion die Treffer für Deutschland. Zlatko Junuzovic konnte nur noch verkürzen (57.). Die große Chance zum Ausgleich für die Österreicher hatte in der 87. Minute Marko Arnautovic. Doch dem frei im Fünfmeterraum stehenden Stürmer von Werder Bremen rutschte der Ball über den Fuß. (Einzelkritik: So waren die DFB-Kicker gegen Österreich drauf)

Löchrige Abwehr

Das 38. Nachbarschaftsduell gegen Österreich war wie von Löw erwartet ein Duell auf Augenhöhe, dürfte aber über weite Strecken so gar nicht nach dem Geschmack des Bundestrainers gewesen sein. Statt die eigenen Stärken auszuspielen bekam das deutsche Team lange Zeit keinen rechten Zugriff auf das Spiel und war vor allem damit beschäftigt, gegen die bissig und aggressiv zu Werke gehenden Gastgeber nicht früh in Rückstand zu geraten.

Erst durch die Führung kam mehr Sicherheit in die Mannschaft, die sich am Ende nur dank ihrer kämpferischen Qualitäten durchsetzte. Sami Khedira behielt in vielen Phasen kühlen Kopf und stopfte die Löcher, die durch die Fahrlässigkeit seiner Nebenleute entstanden. Kapitän Philipp Lahm zeigte wie schon beim 3:0 gegen Färöer Schwächen im Zweikampfverhalten und auch Marcel Schmelzer, der nach auskurierter Fußprellung als linker Verteidiger zum Einsatz kam, war noch nicht wieder der Alte.

Harnik verpasst die Führung

Bei sommerlichen Temperaturen im Wiener Prater legten die Elf von Marcel Koller einen furiosen Start hin. Nach nur 210 Sekunden hatte die deutsche Mannschaft die erste brenzlige Situation zu überstehen. Julian Baumgartlinger fing im Mittelfeld einen schlampigen Pass von Mats Hummels ab und spielte den Ball in den Lauf von Martin Harnik, der freie Bahn zum Tor hatte und erst im letzten Moment von Holger Badstuber am Abschluss gehindert wurde.

Wenig später war die Abwehr vor Manuel Neuer erneut nicht im Bilde, als der Stuttgarter Harnik aus 16 Metern knapp vorbeischoss (11.). Erst nach gut 20 Minuten gelang es der deutschen Mannschaft, sich etwas vom Druck der Österreicher zu befreien. Das erste offensive Ausrufezeichen setzte Müller, der Almer nach präziser Freistoß-Flanke von Mesut Özil zu einer Parade zwang (19.).

Reus erzielt sein drittes Länderspieltor

Dann schoss auch Neuer einen Bock, als er beim Abstoß den Österreicher Harnik anschoss, von dem der Ball ins Toraus prallte (35.).

Eine gelungene Kombination führte kurz vor der Pause zum etwas überraschenden 0:1. Mit einem Zuspiel von Klose drang Reus in den Strafraum ein und traf aus 14 Metern flach in die kurze Ecke. Das dritte Länderspieltor des Dortmunders ließ die zuvor lautstarke Kulisse im Stadion schlagartig verstummen.

Junuzovic lässt Österreich noch einmal hoffen

Sieben Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Özil für weitere Beruhigung bei den deutschen Fans. Nach Foul von Veli Kavlak an Müller verwandelte der Real-Spieler den fälligen Strafstoß eiskalt zu seinem zwölften Treffer im DFB-Trikot. Doch eine Bremer Co-Produktion machte die Partie wieder spannend. Arnautovic setzte sich rechts gegen Schmelzer und Götze durch, die scharfe Hereingabe drückte Junuzovic vor Hummels zum 1:2 über die Linie.

Wutentbrannt schlug Löw mit der Faust auf die Überdachung der Trainerbank. Danach witterte die Austria-Elf zwar noch einmal Morgenluft, schaffte aber nicht den Ausgleich. In der 72. Minute war Neuer auf der Hut, als ihn Lahm mit einem zu kurz geratenen Rückpass in die Bredouille brachte.

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