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WM 2014: Bundestrainer Joachim Löw räumt Defizite ein

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Löw räumt Defizite ein

14.09.2012, 09:55 Uhr | dpa, t-online.de

WM 2014: Bundestrainer Joachim Löw räumt Defizite ein. Bundestrainer Joachim Löw kann derzeit mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. (Quelle: imago)

Bundestrainer Joachim Löw kann derzeit mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. (Quelle: imago)

Bundestrainer Joachim Löw hat nach den ersten beiden Spielen in der WM-Qualifikation Defizite im Spiel der deutschen Nationalmannschaft eingeräumt. "Uns fehlt derzeit die Leichtigkeit, es läuft nicht alles rund. Wir müssen uns im spielerischen Bereich stabilisieren", sagte der DFB-Coach der "Bild"-Zeitung. Weder beim glücklichen 2:1-Sieg in Österreich noch beim 3:0-Heimerfolg wenige Tage zuvor hatte die deutsche Elf überzeugen können. (Einzelkritik: So waren die DFB-Kicker gegen Österreich drauf)

Löw sieht in dem Stotterstart in die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien allerdings keinen Rückschlag. Man wolle sich "nicht beirren lassen" und den eingeschlagenen Weg fortsetzen, sagte der 52-Jährige weiter.

Löw: "Offenkundige Defizite sind manchmal gut"

Der harschen Kritik nach dem Österreich-Spiel kann Löw sogar etwas positives abgewinnen. "Manchmal ist es gut, wenn die Defizite offenkundig werden. Dann weiß man, wo man konkret ansetzen muss", sagte der Nationaltrainer. Er wisse, was jetzt gefordert sei, so Löw weiter: "Wir müssen wieder mehr Basisarbeit machen. In dieser Phase befinden wir uns gerade."

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Auch den öffentlichen Gegenwind, der ihm derzeit ins Gesicht bläst, kann Löw nachvollziehen. "Ich halte es nicht für abwegig, dass wir jetzt kritischer gesehen werden. Das ist eben so, damit müssen wir klarkommen, das betrifft ja auch den Trainer, die Erwartungshaltung war extrem hoch", sagte der DFB-Coach.

"Kann nicht alles schlecht gewesen sein"

Das Aus bei der EM hat Löw aber endgültig abgehakt. "Wir weinen dem Italien-Spiel nicht mehr hinterher, die EM ist verarbeitet. Nach einem solchen Turnier in die Qualifikation zu starten, ist eine Umstellung", sagte er. Der Bundestrainer verwies darauf, dass man seit 2008 von 22 Qualifikationsspielen 20 gewonnen und zweimal Remis gespielt habe. "Es kann also nicht alles so schlecht sein, wie es jetzt dargestellt wird."


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