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Eintracht-Abräumer Zambrano: "Messi wie ein Mädchen"

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Zambrano: "Messi wie ein Mädchen"

14.09.2012, 12:21 Uhr | sid, dpa

Eintracht-Abräumer Zambrano: "Messi wie ein Mädchen". Messi und Zambrano: Der argentinische Weltstar und der peruanische Abräumer im Dienste der Eintracht wurden beim Quali-Spiel keine Freunde (Quelle: Reuters, imago)

Messi und Zambrano: Der argentinische Weltstar und der peruanische Abräumer im Dienste der Eintracht wurden beim Quali-Spiel keine Freunde (Quelle: Reuters, imago)

Eintracht Frankfurts neuer Verteidiger Carlos Zambrano hat nach dem überraschenden 1:1 seiner peruanischen Nationalmannschaft gegen Argentinien noch einmal nachgelegt. Namentlich die Weltstars Lionel Messi und Gonzalo Higuain hätten sich "wie Mädchen" verhalten.

Eigentlich hätte Zambrano, im Sommer zur Eintracht gekommen, allen Grund zufrieden zu sein. Mit einer starken Leistung hatte er maßgeblich zur Überraschung gegen die Gauchos beigetragen: Weltfußballer Messi eigenhändig ausgeschaltet, zusammen mit seinen Kollegen den argentinischen Angriffswirbel quasi nicht zur Entfaltung kommen lassen und obendrein noch den Führungstreffer erzielt.

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Doch der 23-Jährige ärgerte sich offensichtlich mehr über den vergebenen Sieg (Higuain sorgte für den Ausgleich). Gegenüber der peruanischen Sportseite "depor.pe" suchte er die Schuld dafür beim Gegner: "Die konnten gar nichts, waren frustriert, wussten gar nicht, wie sie uns stoppen sollten." Und weiter: "Wir hätten den Sieg verdient gehabt, aber wir haben leider zwei Punkte verloren."

"Ein Sport für Männer"

Besonders verärgert hat Zambrano die fußballerische Einstellung der argentinischen Kicker: "Sie glauben, sie wären unantastbar, und das ist schlecht, denn Fußball ist ein Sport für Männer." Messi und Higuain hätten "nur rumgeheult, sich über alles mögliche beschwert, wie ein paar Mädchen".

Und warum konnte gerade Messi nicht zeigen, was er drauf hat? "Er hatte Angst oder so, ich weiß es nicht", antwortete Zambrano, der am Sonntag in der Bundesliga mit der Eintracht den nächsten Coup landen will: den HSV mit Neuzugang Rafael van der Vaart stoppen.

Der Barca-Star selbst hatte übrigens eine andere Erklärung für den schwachen Auftritt des Führenden in der Südamerika-Qualifikation für die WM: "Der Platz hat uns nicht geholfen. Wir sind verärgert, weil wir nicht unser Spiel aufziehen konnten. Trotzdem: Ein Auswärtspunkt ist okay, denn es war eher Kampf als Fußball."

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