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Joachim Löw übt Selbstkritik

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Löw: "Muss meine Methoden hinterfragen"

30.12.2012, 08:57 Uhr | t-online.de

Joachim Löw übt Selbstkritik. Joachim Löw benennt die Problem der DFB-Elf. (Quelle: dpa)

Joachim Löw benennt die Problem der DFB-Elf. (Quelle: dpa)

Joachim Löw übt zum Jahresende eine offene Selbstkritik. Der Bundestrainer analysiert das 1:2 gegen Italien im EM-Halbfinale schonungslos. "Natürlich war ich frustriert, dass wir im Halbfinale gegen Italien unser Potenzial nicht abrufen konnten. Wir hatten kein Pech, das Aus war auch nicht ungerecht. Wir haben es einfach nicht geschafft, unser Können abzurufen. Dafür bin ich als Trainer verantwortlich. Deshalb muss auch ich meine Methoden hinterfragen", sagte Löw der "Bild"-Zeitung.

Die Italien-Pleite beschäftigt den Bundestrainer auch noch Monate danach. "Ich habe diese Niederlage das ganze Jahr nicht vergessen. Natürlich kam der Frust immer wieder hoch, den konnte ich nicht einfach abschütteln. Aber ich habe gelernt, damit umzugehen. Außerdem setze ich auf einen Lerneffekt."

Keine Veränderungen bei den Freizeit-Beschäftigungen

Änderungen bei den Freizeit-Beschäftigungen seiner Spieler in einem EM- oder WM-Trainingslager und während eines großen Turniers wird es unter seiner Leitung jedoch nicht geben. "Vor und während eines Turniers verbringt die Nationalelf sieben oder acht Wochen auf engstem Raum zusammen, wir leben und arbeiten zusammen. Da muss die Balance stimmen, die Spieler müssen auch mal loslassen können und sich befreien von einem gewissen Druck. Da wird sich unter mir auch nichts ändern.

Löw benennt Problem

Der 52-Jährige bemängelt, dass die deutsche Mannschaft Probleme bekommt, wenn andere Teams früh attackieren. "Dann operieren wir häufig mal mit langen Bällen, wie gegen Italien oder auch Schweden. Da kommen wir nicht mehr in die Ordnung, was unkontrollierte Aktionen zur Folge hat. Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, was Unerwartetes, da haben wir häufig ein Problem gehabt."

"Mit der Hand auf die heiße Herdplatte gefasst"

Dennoch glaubt Löw daran, dass sein Team Lehren aus 2012 gezogen hat. "Ich sage das mal so: Wir haben gegen Italien und Schweden mit der Hand auf die heiße Herdplatte gefasst und uns verbrannt. Und es ist wie bei einem Kind: Danach macht man das nicht mehr. Deshalb glaube ich, dass uns so ein Spiel wie das 4:4 gegen Schweden nicht mehr passiert."

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