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Joachim Löw auf dem Experimentierfeld: Sorge vor dem Länderspiel

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Aufstellung bereitet Joachim Löw Kopfzerbrechen

05.02.2013, 19:26 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Löw: "Haben mehr als nur elf gute Spieler"

Der Bundestrainer muss das DFB-Team vor dem Test gegen Frankreich umbauen. Daher setzt er auf einen Mix aus etablierten und jungen Spielern.

Bundestrainer muss Team gegen Frankreich umbauen.


Für Joachim Löw wird das erste Länderspiel des Jahres gegen Frankreich (Mittwoch, ab 20.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) zum Experimentierfeld. Nach fünf krankheits- oder verletzungsbedingten Absagen ist der Bundestrainer in Paris zu Umstellungen gezwungen. Abschreiben will das Testspiel aber niemand.

"Das muss man so akzeptieren. Es hat sich gezeigt, dass wir einen guten Kader haben. Es besteht für andere die Möglichkeit, sich zu präsentieren", sagte Teammanager Oliver Bierhoff.

Abwehr: Boateng oder Westermann für Schmelzer?

Im ersten Länderspiel des Jahres soll Phillip Lahm trotz des Ausfalls von Marcel Schmelzer als rechter Außenverteidiger beginnen. Wer für den verletzten BVB-Spieler auf der linken Außenbahn spielen werde, verriet Löw aber noch nicht.

Als Alternativen bieten sich der Münchner Jerome Boateng, der beim FC Bayern derzeit nur Reservist ist, und der Hamburger Heiko Westermann an. "Wir können beweisen, dass wir mehr als elf gute Spieler in Deutschland haben", betonte Löw in Paris, der in der Innenverteidigung mit großer Wahrscheinlichkeit auf Mats Hummels und Per Mertesacker setzen wird.

Mittelfeld: Podolski oder Schürrle für Reus?

Im Mittelfeld muss Löw Bastian Schweinsteiger ersetzen. Der Dauer-Absager bei Testspielen der DFB-Elf war in dieser Saison, wenn es nicht um Punkte ging, nie dabei. Für den somit erneut vakanten Platz neben Sami Khedira hat Löw die meisten Varianten parat. Der eigentlich offensivere Toni Kroos, Lars oder Sven Bender oder Ilkay Gündogan, der aber auch am Knöchel lädiert ist, sind die Alternativen.

Den Ausfall von Marco Reus (Adduktorenprobleme) auf der linken Mittelfeldseite kann der Bundestrainer mit einer Reaktivierung von Lukas Podolski oder einem Einsatz von André Schürrle kompensieren. "Jede Mannschaft, die Titel gewinnen will, braucht 18 bis 20 Topleute", lautete ohnehin Löws positive Auslegung der personellen Lage. Rechts ist Thomas Müller gesetzt.

Sturm: Nur Gomez steht als Klose-Ersatz parat

Interessant wird sein, wie Löw auf die längere Verletzungspause von Stürmer Miroslav Klose (Außenbandriss im Knie) reagiert. In Paris kann und darf Mario Gomez erstmals nach dem EM-Aus spielen und seinen geflissentlich unterdrückten Frust als Bayern-Reservist aufarbeiten. "Ich freue mich riesig auf das Spiel", sagte Gomez. Und der Bundestrainer belohnte den Stürmer bereits mit einem Vorab-Lob: "Er hat gut trainiert und in der Vorbereitung eine gute Basis gelegt nach seiner längeren Verletzung."

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Auch Rene Adler ist zufrieden. Der Hamburger Keeper steht gegen die Equipe Tricolore im Tor. Platzhalter Manuel Neuer muss sich aber keine Sorgen machen. "Wir haben mit Manuel gesprochen, er ist unangefochten die Nummer eins. Dass er gerne gespielt hätte, ist klar. Es hätte mich gewundert, wenn er etwas anderes gesagt hätte", sagte Löw: "Aber auch hier müssen wir Alternativen schaffen für den Fall, dass etwas passiert." Zumindest zwischen den Pfosten und im Angriff herrscht beim Bundestrainer in Sachen Aufstellung Klarheit.

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