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René Adler nach Länderspiel-Comeback tief bewegt

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Adler nach Comeback tief bewegt

07.02.2013, 12:34 Uhr | sid

René Adler nach Länderspiel-Comeback tief bewegt. Rene Adler hielt gegen die Equipe Tricolore  - trotz innerlichen Anspannung - stark. (Quelle: dpa)

Rene Adler hielt gegen die Equipe Tricolore - trotz innerlichen Anspannung - stark. (Quelle: dpa)

Als das ersehnte und für ihn selbst "märchenhafte" Comeback nach 27 Monaten vollendet war, war Rene Adler "ein Stück weit froh, dass es jetzt vorbei ist und, dass es für uns positiv gelaufen ist". Wohl selten war ein deutscher Fußballer nach einem Länderspiel so bewegt wie der Torhüter des Hamburger SV. Adler war sogar zu überwältigt, um sich freuen zu können.

"Die Anspannung war groß, die Nervösität war da. Nun muss ich das alles erst einmal sacken lassen", sagte der 28-Jährige, der beim 2:1 (0:1) in Frankreich nach 812 Tagen ins Tor der Nationalelf zurückgekehrt war.

Adler: "Ich muss jetzt erst mal runterkommen"

"Es ist viel passiert, und ich bin vom Naturell her ohnehin niemand, der Luftsprünge macht. Ich genieße im Stillen", so Adler. Dass er eine gute Leistung gebracht hatte, war der früheren Nummer eins, für die nach einer langwierigen Rückenverletzung das Karriereende näher schien als die Rückkehr in die Nationalelf, grundsätzlich schon bewusst.

"Ich weiß rational, dass ich mich freuen kann", sagte Adler rund eine Stunde nach dem Abpfiff im Stade de France: "Aber im Spiel ist man so fokussiert, dass man das alles wegwischen muss. Ich muss jetzt erst mal runterkommen. Und wenn die Anspannung abgefallen ist, wird auch die Freude kommen", sagte der Keeper.

HSV-Keeper bleibt bescheiden

Nach einem etwas unsicheren Beginn hatte Adler in Frankreich Ruhe und Souveränität ausgestrahlt, beim Stande von 0:0 zunächst gegen Karim Benzema großartig (27.) pariert und in der Schlussphase gegen Franck Ribery sogar den Sieg (88.) gerettet.

Den Konkurrenzkampf mit Stammtorhüter Manuel Neuer sucht er, wie schon vor dem Spiel angekündigt, aber nicht. "Ich halte die Diskussion für Quatsch", sagte der frühere Leverkusener sogar: "Ich weiß, was meine Rolle ist, ich fühle mich gut dabei. Ich muss sehen, wo ich herkomme. Ich bin froh, dass ich wieder bei der Mannschaft bin, der Trainer mir in einem so wichtigen Spiel das Vertrauen geschenkt hat und ich mal wieder international Erfahrung sammeln durfte."

Beim Gegentreffer Valbuenas machtlos

Beim Gegentor durch Mathieu Valbuena, der nach einem Latten-Freistoß von Benzema die Verwirrung in der deutschen Abwehr nutzte, war Adler machtlos. "Ich lag auf dem Boden und habe nichts mitbekommen", sagte er über die betreffende Szene in der 44. Minute: "Ich muss mir das nochmal auf Video ausschauen." Und spätestens beim Studium der 90 Minuten wird die Freude für ihn auch spürbar gewesen sein.

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