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Jupp Heynckes lehnte Nationaltrainerjob mehrfach ab

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Heynckes hat keine Lust, Löw abzulösen

08.02.2013, 09:19 Uhr | t-online.de, sid

Jupp Heynckes lehnte Nationaltrainerjob mehrfach ab. Löw-Nachfolger Jupp Heynckes? "Ich habe überhaupt keine Ambitionen." (Quelle: dpa)

Löw-Nachfolger Jupp Heynckes? "Ich habe überhaupt keine Ambitionen." (Quelle: dpa)

Selten kommt auf Pressekonferenzen vor Bundesliga-Spielen mehr raus als Infos zum Team-Lazarett. Umso erstaunter waren die Journalisten in München, die sich letzte Nachrichten zur Partie des FC Bayern gegen Schalke 04 abholen wollten. "Ich habe den Nationaltrainerjob schon drei Mal abgelehnt", offenbarte Münchens Trainer Jupp Heynckes plötzlich, als es um das DFB-Team ging.

Die Presse traute ihren Ohren nicht und hakte nach, ob wirklich die Rede vom wichtigsten DFB-Job die Rede war. "Ja, meinen Sie den albanischen, oder was?”, antwortete Heynckes, ließ die Zeitpunkte aber offen.

Vier Daten kommen in Frage

Einmal habe er mit Franz Beckenbauer telefoniert, als er Trainer in Lissabon gewesen sei. "Aber fragen Sie Wolfgang Niersbach", sagte der 67-Jährige, "der weiß genauer, wann das gewesen ist". Die Münchner "Abendzeitung" hat nachgerechnet und festgestellt, dass eigentlich nur vier Zeitpunkte in Frage kommen: 1984 sorgte Heynckes als Bundesliga-Dritter und DFB-Pokalfinalist mit Borussia Mönchengladbach für Aufsehen, als der DFB nach der verkorksten EM in Frankreich einen Nachfolger für Jupp Derwall suchte.

Nach der WM-Pleite 1998 musste Berti Vogts seinen Hut als Nationaltrainer nehmen, während Heynckes als frisch gebackener Champions-League-Sieger bei Real Madrid entlassen wurde. Als das EM-Debakel 2000 Erich Ribbeck den Job kostete, stand Heynckes bei Benfica Lissabon unter Riesendruck, weil das Team meilenweit hinter dem Lokalrivalen Sporting herhinkte. Nach dem frühen Aus bei der EM 2004 in Portugal suchte der deutsche Verband einen Nachfolger für den Amtsmüden Rudi Völler. In der Zeit saß Heynckes beim FC Schalke auf der Bank, war dort aber nicht allzu glücklich.

Französische Zeitung schreibt über die Löw-Nachfolge

Ein viertes Angebot vom DFB würde Heynckes erneut ablehnen. Nachfolger des aktuellen Bundestrainers Joachim Löw möchte er nicht werden: "Ich habe überhaupt keine Ambitionen, das schließe ich grundsätzlich aus", sagte der Trainer. Zuvor hatte die französische Sporttageszeitung "L'Equipe berichtet, Heynckes sei gewillt, Löw nach der WM 2014 in Brasilien zu beerben. Heynckes wäre dann bereits 69 Jahre alt.

Er habe ohnehin viel mehr Spaß daran, täglich mit einer Mannschaft zu arbeiten und Dinge auszutüfteln, sagte Heynckes. Ob er nach Saisonende seinem Abschied vom FC Bayern nimmt und überhaupt noch einmal als Trainer arbeiten wird, ist derzeit noch offen.

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