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Spanien und England in der WM-Qualifikation zum Sieg verdammt

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Sieg ist für Spanien und England Pflicht

25.03.2013, 16:51 Uhr | dpa

Spanien und England in der WM-Qualifikation zum Sieg verdammt. Franck Ribéry im Duell mit Juanfran (li.) und Xabi Alonso (Quelle: Reuters)

Franck Ribéry im Duell mit Juanfran (li.) und Xabi Alonso (Quelle: Reuters)

Die WM 2014 ohne Spanien und England - unvorstellbar! Doch der Welt- und Europameister und das Mutterland des Fußballs stehen in der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien gewaltig unter Druck.

Die Lage ist misslich. Die kontinentalen Schwergewichte laufen Gefahr, den Gruppensieg und damit die direkte WM-Teilnahme zu verpassen. Nicht so Japan, das sich schon an diesem Dienstag als erstes Team das WM-Ticket sichern kann.

Villa: Es geht "um alles"

Läuft es besonders schlecht, liegen Spanien und England nach diesem Spieltag sogar schon jeweils fünf Punkte hinter Platz eins. Als Gruppenzweite müssten sie in zwei Playoff-Spielen um die Qualifikation kämpfen.

Vor allem für Spanien (8 Punkte) geht es in Gruppe I nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Finnland im Pariser Gipfeltreffen gegen Tabellenführer Frankreich (10) schon "um alles", sagte Stürmer David Villa. Schließlich sind es danach nur noch drei Spiele, um die Reihenfolge in der Tabelle noch zu korrigieren. "Die WM ist in Gefahr", titelte die Zeitung "El Mundo Deportivo" nach dem 1:1 der Spanier gegen zu Hause gegen Finnland.

Löw: "Spanien wird definitiv bei der WM sein"

Frankreichs Trainer Didier Deschamps warnt seine Spieler gerade vor solchen verführerischen Gedanken. "Es ist sicher besser, mit zwei Punkten Vorsprung gegen Spanien anzutreten als mit zwei oder drei Rückstand. Aber wir sollten nicht leichtsinnig werden und denken, wir wären schon qualifiziert", sagte er.

Trotz der ungemütlichen Ausgangsposition ist Bundestrainer Joachim Löw überzeugt, dass sich der Dauerrivale letzten Endes durchsetzen werden: "Spanien steht unter Druck, aber Spanien wird definitiv bei der WM sein."

Montenegro führt vor England

Soviel Vertrauen bringen den Engländern nur wenig Experten entgegen. England (11 Punkte) ist in Montenegro (13) zu Gast, das überraschend Gruppe H anführt. Die Three Lions sind gewarnt: In der Qualifikation für die EURO 2012 konnten sie keines der Duelle gewinnen (0:0, 2:2).

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Vorsichtshalber erhob Mittelfeldspieler Steven Gerrard in Stevan Jovetic und Mirko Vucinic auch zwei Spieler des Gegners "in die Kategorie Weltklasse". Auch Nationaltrainer Roy Hodgson baute einem neuerlichen Remis oder sogar einer Niederlage vor: "Es sind noch 15 Punkte zu vergeben. Unser Team ist in der Lage, ausreichend viele zu holen."

Erinnerung an Rooneys Blackout-Tritt

Englands Hitzkopf Wayne Rooney soll im City Stadium von Podgorica so richtig schön provoziert werden. "Das ist ein einschüchternder Ort, und wenn England irgendeine eine Chance haben will, dann muss Rooney einen kühlen Kopf bewahren", stichelt Montenegros Kapitän Vucinic.

Foto-Serie mit 14 Bildern

2011 sah Rooney in der EM-Qualifikation in just diesem 12.000-Zuschauer-Hexenkessel nach einem Blackout-Tritt die Rote Karte von Schiedsrichter Wolfgang Stark und verpasste deshalb die ersten zwei EM-Spiele. Juventus Turins Stürmer Vucinic prophezeite: "Unsere Fans werden seine Rote Karte nicht vergessen haben - und sie werden ihn das wissen lassen."

Cristiano Ronaldo gesperrt

Der Rest der europäischen Spiele rückt im Schatten dieser brisanten Begegnungen in den Hintergrund. Dabei hat auch Portugal (8 Punkte) in der Gruppe F massive Probleme.

Der Halbfinalist der vergangenen EM muss in Baku gegen das von Berti Vogts trainierte Aserbaidschan unbedingt siegen, um hinter Spitzenreiter Russland im Fernduell mit Israel (8) wenigstens Platz zwei im Blick zu behalten. Es macht die Aufgabe für das Team von Trainer Paulo Bento nicht leichter, dass Superstar Cristiano Ronaldo gelbgesperrt ist.

Niederlande will weiße Weste wahren

Deutlich komfortabler ist in Gruppe D die Lage für die Niederlande (15). Der Tabellenführer peilt im Heimspiel gegen Rumänien den sechsten Sieg im sechsten Spiel an. In Gruppe A kämpfen die punktgleichen Belgien (gegen Mazedonien) und Kroatien (in Wales/beide 13) um Platz eins.

Tabellenführer Italien (10) steht in der Gruppe B beim noch punktlosen Malta vor einer Pflichtaufgabe. In der gleichen Gruppe hoffen die EM-Teilnehmer Dänemark und Tschechien auf Anschluss zu Platz zwei. Dänemark (5) hat Bulgarien (9) in Kopenhagen zu Gast, Tschechien (5) muss nach Armenien (3).

Löst Japan das Ticket nach Brasilien?

Als erstes Team kann derweil Japan im asiatischen Teil der Qualifikation die Teilnahme an der WM-Endrunde bereits perfekt machen. Ein Sieg in Jordanien reicht in jedem Fall. Und teilen sich parallel Australien und der Oman die Punkte, genügt dem Team von Alberto Zaccheroni auch ein Unentschieden.

"Wir wollen uns so früh wie möglich qualifizieren", sagte Zaccheroni. Allerdings muss er auf seinen in der WM-Qualifikation bisher erfolgreichsten Torschützen verzichten. Vier Treffer hat der nun angeschlagene Keisuke Honda bisher erzielt. Ihn ersetzt wohl der ehemalige Dortmunder Shinji Kagawa von Manchester United.


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