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Arne Friedrich beendet seine Karriere im Dezember

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Arne Friedrich kündigt Karriereende an

08.05.2013, 09:26 Uhr | dpa

Arne Friedrich beendet seine Karriere im Dezember. Arne Friedrich bejubelt sein einziges Länderspieltor, erzielt bei der WM 2010 gegen Argentinien. (Quelle: imago/Chai v.d. Laage)

Arne Friedrich bejubelt sein einziges Länderspieltor, erzielt bei der WM 2010 gegen Argentinien. (Quelle: Chai v.d. Laage/imago)

Arne Friedrich macht Schluss. Der frühere Nationalspieler will seine Karriere im Dezember beenden. Der Vertrag des 33-Jährigen beim US-Klub Chicago Fire läuft Ende des Jahres aus. "Ich werde definitiv dann nicht mehr Fußball spielen. Das soll mein letztes Jahr sein. Irgendwann ist auch mal gut", sagte der Innenverteidiger dem in Bielefeld erscheinenden "Westfalen-Blatt".

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Friedrich weiter: "Der Körper wird langsam müde. Die Knochen machen nicht mehr so mit, wie sie sollen."

In der Nationalmannschaft häufig auf der Außenposition

Friedrichs erste Station im Profifußball war von 2000 bis 2002 Arminia Bielefeld - mit dem Klub stieg er auch in die Bundesliga auf, wechselte dann zu Hertha BSC. Bis 2010 war der gebürtige Bad Oeynhausener in der deutschen Eliteliga für die Berliner aktiv, ehe er noch eine Saison für den VfL Wolfsburg auflief. 2012 wagte Friedrich schließlich den Sprung in die amerikanische Profiliga Major League Soccer (MLS).

Seine Nationalmannschaftskarriere hatte nach der WM 2002 unter Teamchef Rudi Völler begonnen. Insgesamt absolvierte er 82 Länderspiele, die meisten als rechter Verteidiger, obwohl er eigentlich lieber in der Innenverteidigung agierte.

Karriere-Highlight im WM-Spiel gegen Argentinien

2006 kam Friedrich beim WM-Sommermärchen bis zum bitteren Aus im Halbfinale gegen Italien (0:2 n.V.) in allen Spielen zum Einsatz. Bei der EM 2008 gehörte er vom dritten Gruppenspiel gegen Österreich (1:0) an bis zum Finale gegen Spanien zur Startelf von Bundestrainer Joachim Löw und überzeugte vor allem im Viertelfinale gegen Portugal als Gegenspieler von Cristiano Ronaldo.

Auch bei der WM 2010 in Südafrika setze Löw wieder auf Friedrich - diesmal erneut als Innenverteidiger. Der Ostwestfale dankte es mit gewohnt soliden Leistungen und belohnte sich in ungewohnten orangenen Schuhen im Viertelfinale gegen Argentinien (4:0) mit seinem einzigen Länderspieltor. Nach dem WM-Turnier kam er nur noch zu drei Einsätzen im DFB-Trikot.

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