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Marc Andre ter Stegen: Trost statt Häme nach Slapstick-Eigentor

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Trost für Unglücksrabe ter Stegen

03.06.2013, 10:15 Uhr | dpa, t-online.de

Marc Andre ter Stegen: Trost statt Häme nach Slapstick-Eigentor. Nicht sein Tag: Marc André ter Stegen beim Spiel gegen die USA. (Quelle: dpa)

Nicht sein Tag: Marc André ter Stegen beim Spiel gegen die USA. (Quelle: dpa)

Nach seinem Slapstick-Eigentor bei der 3:4-Niederlage im Testspiel gegen die USA stand DFB-Keeper Marc André ter Stegen das Unglück ins Gesicht geschrieben. Nachdem er einen Rückpass von Benedikt Höwedes ins Tor gestolpert hatte, wäre der 21-Jährige am liebsten im Rasen versunken. Dieser Patzer steht fast schon stellvertretend für die bisher alles andere als erfolgreich verlaufene Nationalmannschafts-Karriere des Gladbachers.

Fünf Gegentreffer gegen die Schweiz, drei gegen Argentinien, nun vier gegen die USA und dazu das unglückliche Eigentor. Doch statt Häme erntete ter Stegen jede Menge aufmunternde Worte. "Normalerweise ist er ein Torhüter, der gerade von hinten heraus sehr gut und sicher agiert, der ein guter Fußballer ist. Das sieht man auch im Training", sagte Bundestrainer Joachim Löw: "Er hat den Fehler gemacht, klar. Das war etwas schade für ihn und natürlich auch für uns. Auf der anderen Seite hat er noch ein paar gute Bälle gehalten."

Klinsmann findet tröstende Worte

Selbst der amerikanische Chefcoach Jürgen Klinsmann spendete nach Abpfiff Trost: "Da fühlt man einfach nur mit dem Kerl. Da wünschst du dem Torwart nur: Jetzt vergiss es so schnell wie möglich."

Köpke will ter Stegen nicht fallen lassen

Dass ter Stegen mit dem unglücklichen Auftritt im Robert F. Kennedy Memorial Stadium von Washington seine Chance im Nationalteam womöglich nun verspielt haben könnte, wies die Sportliche Leitung des DFB deutlich zurück. "Blödsinn", antwortete Torwarttrainer Andreas Köpke auf eine entsprechende Nachfrage: "Wir werden so einen jungen Torwart, der so ein Potenzial hat, nicht fallen lassen." Löw ergänzte: "Daraus muss er lernen, das ist das Los des jungen Torwarts. Augen zu und durch."

Die insgesamt zwölf Gegentore in drei Länderspielen sind im Kampf um Platz drei im deutschen Tor hinter Manuel Neuer und René Adler allerdings erst einmal eine Hypothek. Ter Stegen ging in Washington aber nicht durch die Hintertür, sondern stellte sich den Fragen: "So was sollte nicht passieren", betonte der 21-Jährige, wollte aber keinen weiteren Zuspruch: "Mir braucht keiner auf die Schulter oder den Hinterkopf zu klopfen. Ich weiß, was passiert ist."

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