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Max Kruse überzeugt bei USA-Reise der Nationalmannschaft

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Nur Kruse nutzt die USA-Reise

04.06.2013, 10:19 Uhr | sid

Max Kruse überzeugt bei USA-Reise der Nationalmannschaft. Im zweiten Länderspiel das erste Tor für Deutschland: Stürmer Max Kruse. (Quelle: dpa)

Im zweiten Länderspiel das erste Tor für Deutschland: Stürmer Max Kruse. (Quelle: dpa)

Mit stümperhaften Fehlern, einem Slapstick-Eigentor und einer bitteren Niederlage hatte seine Mannschaft das Ende der bis dahin gelungenen US-Reise kräftig in den Sand gesetzt. Doch Joachim Löw wollte sich vom 3:4 (1:2) gegen die USA nicht die Laune verderben lassen. Erst nahm er seinen ehemaligen Chef Jürgen Klinsmann in den Arm, dann stellte er sich betont gelassen der Presse, und schließlich entließ er seine Spieler mit wohlwollenden Worten in den Urlaub.

"Ich mache mir keine Sorgen", sagte der Bundestrainer nach dem eigentlich ernüchternden Abend in Washington und zog für den gesamten US-Trip ein extrem positives Fazit. Die elf Tage in den Staaten hätten ihm wichtige Erkenntnisse für die WM 2014 in Brasilien geliefert, gute wie schlechte. Der einzige wirkliche Lichtblick der Reise war aber vermutlich der Auftritt von Freiburgs Stürmer Max Kruse.

Kruse glänzt als Vorbereiter und Torschütze

Der künftige Gladbacher hatte schon in seinem Debütspiel gegen Ecuador als Vorbereiter geglänzt und das 3:0 für Lukas Podolski aufgelegt. In seinem zweiten Spiel für Deutschland traf er dann sogar selbst. Mit dem 2:4 leitete der Angreifer die beste Phase der DFB-Elf gegen die US-Amerikaner ein. Auch dank Kruse bäumte sich das Team noch einmal gegen das drohende Debakel auf und hielt die Niederlage letztlich in einem erträglichen Rahmen.

Der frühere Bremer und St. Paulianer, der in der abgelaufenen Saison mit elf Treffern für den SC Freiburg seinen Bundesliga-Durchbruch schaffte, zeigte durchgehend viel versprechende Ansätze. Der 25-jährige Spätzünder ist auf jeden Fall für größere Aufgaben zu gebrauchen.

Die anderen Akteure der als "Reste-Rampe" verspotteten Mannschaft konnten ihre ohnehin kleine Chance nicht nutzen, Werbung in eigener Sache zu betreiben. Nach dem 4:2 gegen Ecuador, als einer grandiosen ersten halben Stunde eine Zitterpartie gefolgt war, zeigte das Spiel gegen die Amerikaner über mindestens 80 Minuten glasklar Defizite auf. Kruses Mit-Debütanten offenbarten schlicht fehlende internationale Klasse. Weder Verteidiger Philipp Wollscheid, noch die Offensivkräfte Nicolai Müller und Sidney Sam konnten sich in Szene setzen.

Ter Stegen spielt sich aus dem engeren Kreis

Für Torhüter Marc-Andre ter Stegen, der nicht nur bei seinem kuriosen Eigentor (16.) übernervös wirkte, ist die WM nun ganz weit weg. Der Keeper hat in seinen drei Länderspielen schon zwölf Treffer kassiert. Darunter auch das Slapstick-Tor gegen die USA, das sich ter Stegen gleich selbst ins Netz legt. Damit dürfte er ganz weit hinter Manuel Neuer, René Adler und Ron-Robert Zieler zurückgefallen sein.

Was im Fazit der US-Tour noch schwerer wiegt, ist das Bild, das die Leistungsträger abgaben. Per Mertesacker zeigte, dass er zumindest kein Anführer ist. Lukas Podolski stellte mit einer ganz starken ersten Halbzeit gegen Ecuador und einer ganz schwachen Leistung gegen die USA wieder einmal unter Beweis, dass man bei ihm nie so recht weiß, woran man ist. Bei Miroslav Klose muss der Bundestrainer hoffen, dass sein uninspirierter Auftritt der langen Verletzung geschuldet ist und nicht doch dem fortschreitenden Alter. Klose wird nächste Woche 35 Jahre alt.

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Schürrle und Draxler noch keine Häuptlinge

Auch die hoch veranlagten Julian Draxler (19) und Andre Schürrle (22) zeigten, dass sie noch nicht in der Lage sind, eine Mannschaft mitzuführen. Draxler, der den immer stärker werdenden Hype um seine Person auf Schalke verarbeiten muss, war zudem durch eine Arm-Manschette gehemmt. Schürrle wirkte während der gesamten Reise genervt und belastet von seiner Hängepartie um den erhofften Wechsel zum FC Chelsea.

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