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Confed Cup 2013: Maracana-Stadion macht schon vor WM 2014 Ärger

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Neuer Ärger im Maracana-Stadion

10.06.2013, 18:14 Uhr | sid

Confed Cup 2013: Maracana-Stadion macht schon vor WM 2014 Ärger. Streit um Plätze im Maracana-Stadion von Rio. (Quelle: AP/dpa)

Streit um Plätze im Maracana-Stadion von Rio. (Quelle: AP/dpa)

Das Maracana-Stadion von Rio de Janeiro kommt vor der Weltmeisterschaft in Brasilien nicht aus den Schlagzeilen.

4500 Mitinhaber der Arena haben gegen den Staat Rio de Janeiro sowie den Stadionbetreiber Klage eingereicht, da sie beim anstehenden Confed-Cup (15. bis 30. Juni) sowie der WM 2014 nicht auf ihre eigenen Plätze in der Arena dürfen. Das berichtet die Website www.fussball-institut.de.

Um welche Plätze geht es?

Die umstrittenen Plätze sind laut Vertrag sowohl bei Sportveranstaltungen als auch bei Popkonzerten für die Eigentümer reserviert und sind für Dritte nicht verfügbar. Die Eigentümer dieser Plätze blieben jedoch in dem WM-Vertrag zwischen Brasilien und der FIFA unberücksichtigt.

Die Betroffenen wehren sich nun juristisch gegen diese ihrer Meinung nach unrechtmäßige Vorgehensweise. Die FIFA habe ihre Plätze ohne Rücksicht auf die Eigentumsrechte veräußert und gegen bestehende Verträge verstoßen. Das Ziel der Regierung sei angeblich, die Angelegenheit unter den Teppich zu kehren, um die Spiele des Confed Cups in Rios Vorzeigestadion nicht zu gefährden.

Uneingeschränkte Nutzung für immer?

Erste Gerichtsurteile gaben den Sitzplatzeigentümern recht, doch in von der Regierung eiligst durchgeführten Revisions-Verfahren wurden diese Entscheidungen wieder zurückgenommen. Man hätte einen in der Weltöffentlichkeit zu großen Imageschaden, so die Begründung, deshalb sollten die Sitzplatzinhaber auf ihr Recht verzichten.

Zur Finanzierung des Stadions im Jahre 1950 wurden die 4500 Sitzplätze zur uneingeschränkten Nutzung auf unbegrenzten Zeitraum angeboten und verkauft. Diese privilegierten Plätze werden aktuell nicht unter 35.000 Euro gehandelt. Jeder Verkauf wird notariell dokumentiert.

Stadionbetreiber entgeht Beinahe-Blamage

Zuletzt war WM-Gastgeber Brasilien wegen Maracana einer Blamage nur haarscharf entgangen. Nachdem eine Richterin in Rio de Janeiro die Partie zwischen Brasilien und England am 1. Juni (2:2) zwischen dem Rekordweltmeister und England wegen "fehlender Sicherheit für das Publikum" im wiedereröffneten Maracana-Stadion von Rio de Janeiro zunächst untersagt hatte, nahm eine zweite gerichtliche Instanz die Entscheidung nur wenige Stunden später wieder zurück.

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