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Confed Cup 2013: Torlinientechnik hat ersten offiziellen Einsatz

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Torlinientechnik-Revolution beim Confed Cup

15.06.2013, 08:25 Uhr | dpa

Confed Cup 2013: Torlinientechnik hat ersten offiziellen Einsatz. Das Torliniensystem GoalControl beruht auf einer dreidimensionalen Kontrolle des Balls durch 14 Kameras, die auf beide Tore gerichtet sind. (Quelle: dpa)

Das Torliniensystem GoalControl beruht auf einer dreidimensionalen Kontrolle des Balls durch 14 Kameras, die auf beide Tore gerichtet sind. (Quelle: dpa)

Jahrelang mochte sich Joseph Blatter mit der Einführung von technischen Hilfsmitteln nicht so recht anfreunden. Jetzt preist der mächtige FIFA-Chef sie als Heilsbringer für den Fußball. "Es ist DIE Lösung, es ist nicht irgendeine Lösung", sagte er über die Torlinientechnologie. Diese kommt im Eröffnungsspiel beim Confederations Cup zwischen Brasilien und Japan am Samstag erstmals nicht nur zu Testzwecken, sondern hochoffiziell zum Einsatz.

14 Highspeed-Kameras sind in der Arena Mané Garrincha in Brasilia installiert - wie in den fünf weiteren Confed-Cup-Stadien auch. Bei dem Turnier treten außer Gastgeber Brasilien und Japan noch Mexiko, Italien, Uruguay, Tahiti, Nigeria und Weltmeister Spanien an.

Das die vergleichsweise kleine deutsche Firma GoalControl aus Würselen den Zuschlag bekam, passt zu der ungewöhnlichen Geschichte der Revolution im Fußball-Regelwerk. Das Dogma lautet: Ein Wembley-Tor soll es nicht mehr geben und auch keinen Torklau wie bei der WM 2010 im Achtelfinale zwischen Deutschland und England (4:1).

Kein Machtverlust für die Schiedsrichter

Ein Signal auf der Armbanduhr beantwortet dem Referee künftig die Gretchenfrage des Fußballs: Tor oder kein Tor. Einen Machtverlust erleiden die Schiedsrichter nach Ansicht von FIFA-Chefreferee Massimo Busacca nicht. "Es ist auf jeden Fall eine Unterstützung für die Schiedsrichter. Wir verwandeln uns nicht in Roboter", sagte der Schweizer. Die Schiedsrichter behalten trotz der Technik die Hoheit auf dem Platz. "Das System ist wie ein Autopilot in einem Flugzeug. Es hilft, aber die letzte Entscheidung trifft der Pilot - also der Schiedsrichter", sagte FIFA-Marketingdirektor Thierry Weil.

Blatter zeigt sich jedenfalls davon überzeugt, dass die Fußball-Romantik durch die Technik nicht verloren geht. "Der Fußball hat sein menschliches Gesicht behalten. Wenn man Hilfe hat, muss man die auch einsetzen. Für uns als FIFA war klar, was 2010 passiert ist, darf sich nicht wiederholen", sagte Blatter nach dem Beschluss für eine Technikeinführung im vergangenen Sommer. Funktioniert GoalControl beim Confed Cup, haben die deutschen Entwickler auch beste Chancen auf einen Zuschlag für die WM 2014 am Zuckerhut.

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