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Neuer DFB-Sportdirektor: Löw legt Flick keine Steine in den Weg

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WM 2014  

Löw: "Würde Flick keine Steine in den Weg legen"

07.08.2013, 11:38 Uhr | dpa

Neuer DFB-Sportdirektor: Löw legt Flick keine Steine in den Weg. Bundestrainer Joachim Löw (re.) und sein Assistent Hansi Flick. (Quelle: imago/Chai v.d. Laage)

Bundestrainer Joachim Löw (re.) und sein Assistent Hansi Flick. (Quelle: Chai v.d. Laage/imago)

Bundestrainer Joachim Löw würde seinen Assistenten Hansi Flick noch vor der WM 2014 in Brasilien freigeben, wenn dieser einen Wechsel auf den Posten des DFB-Sportdirektors anstreben würde. "Ich würde mir wünschen, er bleibt in meinem Team, denn wir sind sehr eingespielt. Auf der anderen Seite würde ich einem Mitarbeiter wie Hansi Flick, der mich jahrelang so unterstützt hat, keine Steine in den Weg legen", sagte Löw. "Er hat die Qualität."

Zwar stelle sich zum jetzigen Zeitpunkt die Frage noch nicht, ob er mit einem neuen Co-Trainer in das WM-Turnier gehen würde. '"Grundsätzlich aber bin ich der Meinung, dass beides, Sportdirektor und Assistent, nicht geht", sagte Löw.

"Beide Aufgaben erfordern 100 Prozent Einsatz"

Der Bundestrainer ist der Meinung, dass eine Doppelfunktion zu anstrengend wäre. "Beide Aufgaben erfordern 100 Prozent Einsatz, in diesem Jahr mehr als 100 Prozent", sagte Löw. Flick gilt als Favorit auf die vakante Position des Sportdirektors im DFB. Präsident Wolfgang Niersbach strebt eine Entscheidung bis zum Verbandstag im Oktober an.

Für die neue Bundesliga-Saison sieht Löw nur einen Zweikampf zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund um die Meisterschaft. "Bei allem Respekt für Vereine wie Schalke oder Leverkusen sehe ich keinen ernsthaften Konkurrenten um den Titel", sagte der 53-Jährige.

Löw ist guter Hoffnung

Langeweile aber fürchtet Löw nicht: "Die vergangene Saison war ja auch deshalb spannend, weil mit Bayern und Dortmund deutsche Mannschaften in der Champions League so weit kamen. Das ist auch meine Hoffnung für die neue Saison, dass es gerade im WM Jahr in ähnlicher Weise weitergeht. Das weckt das Interesse und die Lust der Fans."

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