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Gegen Österreich steht Mesut Özil im Blickpunkt

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Nach Wechsel-Theater  

Gegen Österreich schauen alle auf Mesut Özil

06.09.2013, 13:36 Uhr | tht, t-online.de

Gegen Österreich steht Mesut Özil im Blickpunkt. Mesut Özil hat bei Arsenal London einen Vertrag bis 2018 unterschrieben. (Quelle: imago/Avanti)

Mesut Özil hat bei Arsenal London einen Vertrag bis 2018 unterschrieben. (Quelle: Avanti/imago)

Zu drei Pressekonferenzen hatte der DFB im Vorfeld des WM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Österreich (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) eingeladen. Mesut Özil saß kein einziges Mal auf dem Podest neben Pressesprecher Jens Grittner. Dort nahm unter anderem Philipp Lahm Platz, der gegen die vorlauten Gäste vor seinem 100. Länderspiel steht. Dabei bestimmt der 24-jährige Özil nach seinem spektakulären Wechsel von Real Madrid zu Arsenal London die Schlagzeilen in der internationalen Sportpresse. Gegen Österreich wird er erstmals nach dem 50-Millionen-Deal gegen den Ball treten. Klar, dass Özil ganz besonders im Fokus stehen wird. Zumal sein Ex-Klub versucht, in Spanien Stimmung gegen ihn zu machen.

Die Frage, die sich alle stellen: Wie hat Özil den Blitz-Wechsel verkraftet? Als Spieler von Real Madrid reiste er vor wenigen Tagen zur Nationalmannschaft. Wenn er das Team von Joachim Löw wieder verlassen wird, startet er als Spieler von Arsenal London in ein neues Abenteuer. Neue Stadt, neuer Verein, neue Kollegen, komplett neues Umfeld. Auch ein Profi muss das alles erst einmal verarbeiten.

Klopp: Özil-Deal ist "ein Knaller"

Schließlich wollte der 47-fache Nationalspieler am liebsten in Madrid bleiben. Doch nachdem die Königlichen Gareth Bale für rund 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichtet hatten, war plötzlich kein Platz mehr für den Mittelfeld-Strategen. Ihm wurde nahegelegt, sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Auf den letzten Drücker und erst 45 Minuten vor Ende der englischen Transferperiode war der Deal mit Arsenal London unter Dach und Fach.

David Alaba kontert seinen Präsidenten

Der Österreicher hat auf der Pressekonferenz die Lacher auf seiner Seite.

Der Österreicher zieht auf der Pressekonferenz die Lacher auf sich.


Während Özil - bis auf die üblichen Statements wie "ich freue mich auf Arsenal und will Titel gewinnen" - schweigt, reden alle anderen über ihn und seinen Wechsel. Kein Wunder, ist er doch jetzt der teuerste deutsche Fußballer aller Zeiten. Für Jürgen Klopp ist der Deal "ein Knaller". "Das gibt's nicht so oft, dass 50 Millionen auf den letzten Drücker über den Ladentisch geschoben werden", sagte der Trainer von Borussia Dortmund, der in der Champions League plötzlich auf Özil treffen wird.

Kritik am Verkauf von allen Seiten

Löw findet den Wechsel "ein Stück weit unverständlich". Wie so viele kann der Bundestrainer die Entscheidung Reals nicht nachvollziehen. Auch für Ex-Real-Coach José Mourinho, der Özil als "besten Zehner der Welt" beschreibt, versteht die Transferpolitik der Königlichen nicht.

Auch bei einigen ehemaligen Mitspielern Özils wie Sami Khedira, Cristiano Ronaldo oder auch Sergio Ramos stieß der Özil-Verkauf auf wenig Gegenliebe. Das Trio äußerte ungewohnt offen sein Unverständnis über den Abgang des Kollegen. "Ich bin wütend über Özils Weggang", sagte zum Beispiel Ronaldo der "AS".

Real-Fans sauer

Auf der Jagd nach neuen Superlativen und vermeintlichen neuen Super-Spielern spielt das Sportliche schon lange keine Rolle mehr bei Real Madrid. Kein Wunder, dass der letzte Champions League-Titel bereits elf Jahre zurückliegt. Mit dem Einkauf von Bale wollte Real-Präsident Florentino Pérez vor allem seine Wiederwahl sichern. Die Beliebtheit des Deutschen unter den Mitspielern und den Fans hatte er offensichtlich unterschätzt.

"Verkauft Özil nicht", forderten tausende Real-Fans, als Pérez seine neuste Errungenschaft aus England der Anhängerschaft vorstellte. Geholfen hat all das nicht. Real brauchte das Geld, um den Bale-Transfer zu finanzieren. Und auch Trainer Carlo Ancelotti hatte sich bereits gegen Özil ausgesprochen. Hätte der Mittelfeldspieler auf seinen Vertrag bis 2016 bestanden, hätte ihn der Trainer wohl auf die Ersatzbank verbannt. Und das ausgerechnet im WM-Jahr.

Stimmungsmache gegen Özil

So wurde Özil zum Wechsel gezwungen. "Hier fühle ich mich wohl", sagte er noch kurz vor seinem Verkauf bei einem Sponsorentermin am Estadio Santiago Bernabeu und bat zwischen den Zeilen betrachtet darum, bleiben zu dürfen. Allein die Real-Verantwortlichen interessierte es wenig.

Und so versuchte Präsident Perez über sein Hausblatt "Marca" ein wenig Stimmung zu machen. Es erschienen mehrere Artikel, die Özil in ein schlechtes Licht rücken sollten. Angeblich soll sein Vater Mustafa, der gleichzeitig auch Berater ist, mit Perez über einen neuen Vertrag für Mesut bis 2019 verhandelt haben und als er bei Perez abgeblitzt sei, soll er wutentbrannt das Büro verlassen haben. Außerdem zitiert die "Marca" eine anonyme Quelle, die Özil angeblich "eine lange Zeit in seiner Karriere begleitet hat" und davon berichtet, dass Özil schlecht beraten sei und einen schweren Fehler mit dem Wechsel zu Arsenal begangen habe.

Daher darf man gespannt sein, wie Özil selbst all diese Aufregung um seine Person in den letzten Tagen weggesteckt hat. "Mesut ist schon ein bisschen ein sensibler Spieler“, sagte Löw vor ein paar Tagen.

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