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DFB-Physiotherapeut Klaus Eder erleidet Muskelfaserriss

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Ausrutscher auf Rasen  

DFB-Physio verletzt sich selbst - Entwarnung bei Schmelzer

07.09.2013, 14:39 Uhr | dpa, sid

DFB-Physiotherapeut Klaus Eder erleidet Muskelfaserriss. Österreichs Andreas Ivanschitz (li.) und DFB-Stürmer Miroslav Klose (re.) stützen DFB-Physio Klaus Eder.  (Quelle: Reuters)

Österreichs Andreas Ivanschitz (li.) und DFB-Stürmer Miroslav Klose (re.) stützen DFB-Physio Klaus Eder. (Quelle: Reuters)

Eigentlich steht Klaus Eder viel lieber im Hintergrund, beim klaren WM-Qualifikationssieg der DFB-Elf gegen Österreich (3:0) wurde der 60-Jährige allerdings unfreiwillig zum Gesprächsthema. Bei einem schmerzhaften Ausrutscher auf dem Rasen erlitt der Physiotherapeut der deutschen Nationalmannschaft einen Muskelfaserriss im Gesäßbereich und musste "ausgewechselt" werden. Er konnte seine Arbeit nicht fortsetzen und blieb zur Pause in der Kabine.

Die Reise zum nächsten Spiel gegen die Färöer wird Eder aufgrund der schweren Muskelverletzung nicht antreten können. Er hat sich mittlerweile selbst in Behandlung begeben und ist bereits aus München abgereist.

Nationalspieler stützen den Physiotherapeuten

Eder, der seit 1988 in Diensten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht, war kurz vor dem Seitenwechsel auf dem Weg zur Behandlung von Marcel Schmelzer weggerutscht und auf den Rücken gefallen. Kapitän Philipp Lahm trug an seiner Stelle den Koffer zur Seitenlinie. Mesut Özil, Miroslav Klose und Österreichs Andreas Ivanschitz stützten Eder daraufhin auf dem Weg zu Schmelzer.

In der zweiten Spielhälfte eilte Physiotherapeut Wolfgang Bunz zu angeschlagenen Spielern mit auf den Platz.

Entwarnung bei Schmelzer - leichte Kieferprellung

Der Dortmunder Außenverteidiger musste in der Pause mit einer Kieferprellung ausgewechselt werden. Der Stuttgarter Stürmer Martin Harnik hatte Schmelzer bei einem Kopfballduell den Arm ins Gesicht gerammt. Eine schwerere Gesichtsverletzung könne die medizinische Abteilung aber ausschließen, teilte der DFB anschließend mit. Schmelzer absolvierte wie die übrigen Akteure aus der Österreich-Startelf ein Regenerations-Training im Teamhotel in München. Die Reservisten übten auf dem Platz. Für den Nachmittag gab Bundestrainer Joachim Löw seinen 21 Spielern frei.

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