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Jogi Löw vor Quali-Spiel gegen Färöer: Keine "jammernden Spieler" hören

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Vor dem Färöer-Spiel  

Löw: "Jammernde Spieler" haben keine Chance

10.09.2013, 08:02 Uhr | dpa

Jogi Löw vor Quali-Spiel gegen Färöer: Keine "jammernden Spieler" hören. Bundestrainer Joachim Löw sieht mit gemischten Gefühlen der Partie gegen die Färöer-Inseln entgegen. (Quelle: imago/gepa-pictures)

Bundestrainer Joachim Löw sieht mit gemischten Gefühlen der Partie gegen die Färöer-Inseln entgegen. (Quelle: gepa-pictures/imago)

Mitten im Nordatlantik kann Deutschland das WM-Ticket buchen. Doch vor allem die äußeren Unwägbarkeiten auf den Färöer-Inseln machen das WM-Qualifikationsspiel gegen den Fußball-Zwerg am Dienstag (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) zu einem Abenteuer. Deshalb setzt Bundestrainer Joachim Löw auf einen klaren Matchplan - und braucht dafür ganze Kerle.

Nach dem souveränen 3:0 gegen Österreich wird der DFB-Chefcoach gegen den 175. der Weltrangliste keine Ausreden zulassen. "Ich möchte keine Spieler hören, die aufgrund der anderen Umstände jammern", lautete seine deutliche Ansage: "Die Insel macht einen sehr rauen Eindruck. Und ich denke, dass wir es morgen mit rauen und toughen Spielern zu tun haben."

Nur ein Sieg zählt

Deshalb bereitete Löw seine nach dem Ausfall von Marco Reus (Infekt) verbliebenen 20 Akteure auf eine ungewöhnliche Partie vor. "Auf den Färöer sind andere Bedingungen, wir spielen auf Kunstrasen, es ist windig. Aber das darf uns nicht interessieren", so Löw. "Hinter dem einen Tor habe ich Glas gesehen, hinter dem anderen eine Betonwand. Ich hoffe, dass wir trotzdem das Tor treffen", sagte der Bundestrainer nach seinen ersten prüfenden Blicken im Tórsvollur-Stadion, das sich im Umbau befindet.

Das DFB-Team will als Tabellenführer den ungewohnten Verhältnissen in Tórshavn, der kleinsten Hauptstadt der Welt, trotzen. Nur 4000 Zuschauer, darunter fast 1000 aus Deutschland, können das zweite Gastspiel eines deutschen Nationalteams auf den Färöer sehen. Insgesamt leben gerade einmal rund 50.000 Menschen auf den von Dänemark verwalteten Inseln.

Mit Schürrle oder Draxler

Seine Startelf gegen den Tabellenletzten (0 Punkte, 3:22 Tore) muss Löw wegen des Ausfalls von Reus mindestens auf einer Position umbauen. Wegen eines Magen-Darm-Infekts flog der 24-jährige BVB-Star gar nicht erst mit, sondern reiste zurück nach Dortmund. Den vakanten Posten im linken Mittelfeld besetzte Löw beim Abschlusstraining, das von zahlreichen Zaungästen verfolgt wurde, mit dem 19-jährigen Schalker Julian Draxler. Die Alternative ist André Schürrle vom FC Chelsea.

"Es ist nie angenehm dort", sagte Manager Oliver Bierhoff über die Färöer. Denn es ist nicht das erste Spiel, das die DFB-Elf dort bestreitet. Auch Per Mertesacker kennt den Gegner. "Das waren immer schon besondere Spiele. Mehr oder minder gut, daher sind wir gewarnt", sagte der Innenverteidiger. Im Juni 2003 quälte sich der damalige Vizeweltmeister Deutschland zu einem 2:0. Erst in den letzten zwei Minuten trafen Miroslav Klose und Fredi Bobic.

Löw: "Miro wird beginnen"

Inzwischen hat der Torjäger mit 68 Länderspiel-Treffern den Rekord von Gerd Müller egalisiert. "In dieser Form kann er direkt nachlegen auf den Färöer, damit er als der deutsche Stürmer in die Geschichte eingeht. Das hat er einfach verdient", meinte Mertesacker. "Miro wird beginnen", kündigte Löw an.

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