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BVB: Klopp fordert Aufklärung von Joachim Löw

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Klopp fordert Aufklärung  

Klopp nimmt Hummels und Schmelzer in Schutz

15.09.2013, 08:19 Uhr | t-online.de, sid, dpa

BVB: Klopp fordert Aufklärung von Joachim Löw. Jürgen Klopp nimmt seinen Spieler Mats Hummels (re.) in Schutz. (Quelle: imago/VI Images)

Jürgen Klopp nimmt seinen Spieler Mats Hummels (re.) in Schutz. (Quelle: imago/VI Images)

Jürgen Klopp hat einen zu kritischen Umgang mit Spielern von Borussia Dortmund beklagt und eine Klarstellung von Bundestrainer Joachim Löw gefordert. "Ich glaube nicht, dass Jogi Löw ein Problem mit Borussia Dortmund hat. Aber es ist auch Tatsache: Wenn Fehler Namen kriegen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass es ein Borussia-Dortmund-Spieler ist", sagte Klopp vor dem Spiel gegen den Hamburger SV dem TV-Sender Sky.

Klopp bezog sich mit der Aussage auf die Diskussion um Verteidiger Mats Hummels nach dem Länderspiel gegen Paraguay (3:3) im August und die kritischen Löw-Aussagen zu Marcel Schmelzer vor dem WM-Qualifikationsspiel in Irland (6:1) im vergangenen Oktober.

Klopp hat wenig Verständnis

Nach zwei individuellen Fehlern von Hummels beim 3:3 gegen die Südamerikaner Mitte August hatte Löw den Dortmunder Innenverteidiger in den beiden WM-Qualifikationsspielen gegen Österreich und auf den Färöern (jeweils 3:0) keine Minute eingesetzt. Vor einem Jahr hatte der Bundestrainer über Außenverteidiger Marcel Schmelzer gesagt, er müsse mit ihm mangels Alternativen "die nächsten zwei, drei, vier, fünf Monate weiterarbeiten".

Diese Aussage, die Löw später als "unglücklich" relativierte, stieß bei Klopp auf extremes Unverständnis. "Ich habe mit Jogi ein ganz normales Verhältnis, aber das sind Fakten. Die Geschichte mit Marcel Schmelzer hab ich ja nicht erfunden", legte Klopp nach Schlusspfiff im ZDF-Sportstudio nach.

"Das verstehe ich nicht"

Der Trainer des BVB stellt sich schützend vor seine Spieler und fordert öffentlich einen fairen Umgang. "Ich habe mich damals bei Marcel Schmelzer ein wenig gewundert und jetzt bei Mats. Solche Dinge müssen dann auch mal aufgeklärt werden. Die Fehler beim Paraguay-Spiel stehen bis heute so da, als hätte die Mats alleine verbockt", monierte Klopp.

Auf die Frage des ZDF-Reporters, ob er verstehen könne, warum Löw die Kritik an Hummels mittlerweile nicht zurückgenommen habe, reagierte der 46-Jährige gereizt. "Nein, das verstehe ich nicht", sagte er.

Kritik am ZDF

Einmal in Fahrt bekam dann auch grad noch Klopps ehemaliger Arbeitgeber - das ZDF - sein Fett weg. "Die Tore gegen Paraguay sind auch bei euch von Oliver Kahn und KMH (Kathrin Müller-Hohenstein, Anm. d. Red.) mit all euren Analysetools so besprochen worden, wie es nicht war", sagte er: "Es gab mal Zeiten, da habt ihr euch mehr Mühe gegeben. Ihr seid da nicht draußen aus der Verantwortung."

Konkret missfällt Klopp, dass Hummels als alleiniger Verantwortlicher und Sündenbock dargestellt wurde. "Wenn ihr informieren wollt, wäre es nicht schlecht, wenn die Information richtig wäre. Neben Mats waren auch noch Mertesacker und mindestens drei weitere Spieler an den Gegentoren beteiligt."

Insgesamt könne die Kommunikation mit Löw besser sein. Im Gegensatz zum FC Bayern und Pep Guardiola war der DFB-Trainer in dieser Saison noch nicht persönlich beim BVB. Klopp freut sich allerdings auf ein Treffen mit dem Bundestrainer: "Ich glaube, er wird auch irgendwann noch bei uns vorbeikommen."

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