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Jürgen Klopp kritisiert Umgang mit Mats Hummels: Joachim Löw will Gespräch

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Reaktion auf Kritik  

Löw kündigt Gespräch mit Klopp an

15.09.2013, 19:05 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Jürgen Klopp kritisiert Umgang mit Mats Hummels: Joachim Löw will Gespräch. Bundestrainer Joachim Löw ist gesprächsbereit. (Quelle: imago/Schüler)

Bundestrainer Joachim Löw sieht die Form seiner Schützlinge teilweise kritisch. (Quelle: Schüler/imago)

Bundestrainer Joachim Löw gibt sich nach der Kritik von Jürgen Klopp versöhnlich und will das Gespräch mit dem BVB-Coach suchen. "Sicher werden wir in den nächsten Wochen eine passende Gelegenheit finden, um uns in Ruhe auszutauschen", sagte Löw der "Bild"-Zeitung. Zuvor hatte Klopp einen zu kritischen Umgang mit Spielern von Borussia Dortmund beklagt und eine Klarstellung vom DFB-Coach gefordert. Insbesondere die Diskussionen um die Rolle von Mats Hummel in der Nationalelf waren Klopp sauer aufgestoßen.

"Ich habe immer wieder betont, dass Mats Hummels ein sehr guter Innenverteidiger ist, der in unseren Planungen eine wichtige Rolle einnimmt. Das weiß auch Jürgen Klopp", sagte Löw nun, erklärte aber gleichzeitig: "Ein Trainer muss das Recht haben, Dinge anzusprechen, die ihm nicht gefallen. Nur so können wir uns verbessern."

"Boateng hat sich die Chance verdient"

Löw erklärte auch, warum Hummels sich in den WM-Qualifikationsspielen gegen Österreich (3:0) und die Färöer (3:0) mit der Reservisten-Rolle begnügen musste. Er habe Jerome Boateng neben Per Mertesacker den Vorzug gegeben, "weil ich der Meinung war, dass er sich aufgrund seiner konstant starken Leistungen in den letzten Monaten beim FC Bayern diese Chance verdient hat", sagte der Bundestrainer. Insgesamt sei ein großer Konkurrenzkampf in der Nationalmannschaft "doch normal und positiv", so Löw.

Klopp hatte zuletzt Redebedarf mit Löw gesehen. "Ich glaube nicht, dass Löw ein Problem mit Borussia Dortmund hat. Aber es ist auch Tatsache: Wenn Fehler Namen kriegen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass es ein Borussia-Dortmund-Spieler ist", hatte der ehemalige Meistertrainer bei Sky gesagt: "Solche Dinge müssen dann auch mal aufgeklärt werden. Die Fehler beim Paraguay-Spiel stehen bis heute so da, als hätte die Mats alleine verbockt." Beim 3:3 gegen die Südamerikaner wurden Mats Hummels in der Öffentlichkeit zwei Gegentore angekreidet.

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