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Mats Hummels schlägt zurück: "Beim DFB sieht man Kritik nicht gern"

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BVB-Profi eckt an  

Hummels: "Beim DFB sieht man Kritik nicht gern"

30.09.2013, 11:24 Uhr | t-online.de

Mats Hummels schlägt zurück: "Beim DFB sieht man Kritik nicht gern". Bundestrainer Joachim Löw und Abwehrspieler Mats Hummels: "Die Chemie stimmt". (Quelle: dpa)

Bundestrainer Joachim Löw und Abwehrspieler Mats Hummels: "Die Chemie stimmt". (Quelle: dpa)

Schon länger hatte Mats Hummels geschwiegen. Keine Interviews, keine Stellungnahmen. Besonders zum heiklen Thema DFB-Team hatte sich der Defensiv-Spezialist jüngst zurückgehalten. Denn gerade die Tatsache, dass er sich nicht scheut, seine Meinung zu vertreten, war Borussia Dortmunds Abwehr-Chef in der Vergangenheit schon öfter übel genommen worden. "Beim DFB sieht man Kritik nicht gern" äußerte sich Hummels nun erstmals wieder gegenüber dem "Kicker" zum Thema. "Das ist auch okay. Ich finde es nicht schlimm, wenn man mich kritisiert. Im Gegenzug melde ich mich zu Wort, wenn ich einmal etwas nicht perfekt finde."

Mitunter fühlt er sich in der Nationalmannschaft schlechter bewertet als seine Mitspieler. "Ich glaube schon, dass ich mir mein Standing härter erarbeiten muss als andere", sagte der 24-Jährige. "Ich musste trotz guter Leistungen im Verein lange warten, um auch nominiert zu werden und zu spielen. Mein Gefühl sagt mir, dass das bei anderen schneller ging als bei mir."

Hummels ist der, der sich anpassen muss

Hummels eckt an. Und das weiß er auch. "Ich bin eben ein anderer Typ als die Innenverteidiger, die vor fünf, sechs Jahren in der Nationalmannschaft gespielt haben", erläuterte er und stellte sogleich eine Vermutung auf: "Das ist dann für den Trainer vielleicht auch eine Umstellung." Hummels weiß aber auch genauso gut, dass man Selbstvertrauen nicht mit Sturheit verwechseln darf. Er sei derjenige, "der sich der Nationalmannschaft anpassen muss", erklärte er.

Verhältnis zu Löw "völlig in Ordnung"

Von einem Bruch mit Bundestrainer Joachim Löw will Hummels ohnehin nichts wissen. "Die Chemie stimmt durchaus", betonte er. "Der Bundestrainer hat mich bei der EURO aufgestellt. Das hätte er nicht getan, wenn er gedacht hätte, dass ich ihm das Turnier versaue. Unser Verhältnis ist völlig in Ordnung." Die Kommunikation sei "sehr gut und angenehm".

Dieser Eindruck drängte sich zuletzt seit dem Spiel der Nationalmannschaft gegen Paraguay im August (3:3) nicht unbedingt auf. Nach zwei vermeintlichen Schnitzern in jener Partie saß Hummels in den wichtigen WM-Qualifikationsspielen gegen Österreich (3:0) und Färöer (3:0) auf der Bank. Weil schon Hummels' Teamkollege Marcel Schmelzer wenige Monate zuvor von Löw öffentlich abgewatscht worden war, hatte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp daraufhin einen zu kritischen Umgang mit den Spielern des BVB in der Nationalelf beklagt.

BVB-Profis im Zentrum der Kritik

Hummels sieht das etwas entspannter als sein Coach. Allerdings seien die Aussagen aber nicht gänzlich von der Hand zu weisen: "Mag sein, dass die Kritik an mir deutlicher und direkter ausfällt als bei anderen Spielern", erklärte er. Eine Belastung sei das jedoch nicht: "Ich habe kein Problem damit, wenn ich kritisiert werde für Fehler, die ich gemacht habe", so Hummels. "Ich bin selbst mein schärfster Kritiker."

Gegen Irland und Schweden, den nächsten Gegnern der Nationalmannschaft, dürfte sich Hummels erneut auf der Bank wiederfinden. Doch spätestens im nächsten Sommer, bei der WM in Brasilien, soll sich das Thema Reservespieler erledigt haben: "Bei der WM soll es für ihn keine andere Option als mich geben".

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