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Trotz Stürmernot: Löw verzichtet erneut auf Kießling-Nominierung

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Trotz Stürmernot  

Löw verzichtet erneut auf Kießling-Nominierung

04.10.2013, 14:21 Uhr | sid

Trotz Stürmernot: Löw verzichtet erneut auf Kießling-Nominierung. Stefan Kießling darf wieder einmal nicht im DFB-Dress auflaufen. (Quelle: imago/Sven Simon)

Stefan Kießling darf wieder einmal nicht im DFB-Dress auflaufen. (Quelle: Sven Simon/imago)

Bundestrainer Joachim Löw verzichtet trotz der Verletzungsmisere im Angriff der deutschen Nationalmannschaft erneut auf eine Nominierung von Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kießling von Bayer Leverkusen. Der 29-Jährige fehlt im aktuellen 22-köpfigen Aufgebot der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Das Team muss in der WM-Qualifikation am 11. Oktober in Köln gegen Irland und vier Tage später in Stockholm gegen Schweden auf die etatmäßigen Stürmer Miroslav Klose (Lazio Rom) und Mario Gomez (AC Florenz) verzichten. Als einziger nomineller Stürmer ist Max Kruse von Borussia Mönchengladbach dabei.

Löw hatte unter der Woche mit Kießling gesprochen. "Ich habe ihm gesagt, dass ich in erste Linie auf Mario Gomez und Miroslav Klose als Stürmer setze, und dass ich dahinter den einen oder anderen Spieler habe, den ich in diesem Jahr nochmal testen will", berichtete Löw.

Eine kleine Hintertür bleibt offen

Der WM-Zug ist für Kießling damit so gut wie abgefahren. Denn wenn Löw in Anbetracht der Ausfälle von Klose und Gomez nicht jetzt auf ihn zurückgreift, erscheint ein Comeback des Leverkusener Stürmer in Zukunft ausgeschlossen.

Eine kleine Hintertür ließ der Bundestrainer aber offen: "Ich habe mit Stefan in den letzten Tagen gesprochen. Wir sind so verblieben: Wenn er gebraucht wird, steht er zur Verfügung. Ich weiß, was er kann. Man würde ihm keinen Gefallen tun, ihn für ein Spiel dazu zu holen und dann wieder wegzulassen." Sein letztes von bislang sechs Länderspielen hatte Kießling bei der WM 2010 in Südafrika in der Partie um Platz drei gegen Uruguay bestritten.

Götze und Jansen nominiert

Löw nominierte dafür wieder den Münchner Mario Götze und den Hamburger Marcell Jansen. Nicht im Kader stehen außer Klose und Gomez die ebenfalls verletzten Lukas Podolski (FC Arsenal), Marcel Schmelzer und Ilkay Gündogan (beide Borussia Dortmund).

Nicht dabei ist außerdem Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller. Auch mit ihm hatte Löw gesprochen. Eine Berufung von Weidenfeller war für den Bundestrainer aber keine aktuelle Option - wie auch ein Comeback des zuletzt guten Dortmunders Kevin Großkreutz.

Am Freitag das WM-Ticket lösen

Schon im Duell gegen Irland will Löw das Ticket für die WM 2014 in Brasilien klar machen. "Wir halten alle Karten in der Hand und wollen das schon am Freitag bewerkstelligen. Wir werden das Spiel zu Hause gewinnen", kündigte er an.

Der DFB-Kader:
Tor: Rene Adler (Hamburger SV), Manuel Neuer (Bayern München), Ron-Robert Zieler (Hannover 96)
Abwehr: Jerome Boateng (Bayern München), Benedikt Höwedes (Schalke 04), Mats Hummels (Borussia Dortmund), Marcell Jansen (Hamburger SV), Philipp Lahm (Bayern München), Per Mertesacker (FC Arsenal)
Mittelfeld: Lars Bender (Bayer Leverkusen), Sven Bender (Borussia Dortmund), Julian Draxler (Schalke 04), Mario Götze (Bayern München), Sami Khedira (Real Madrid), Toni Kroos (Bayern München), Thomas Müller (Bayern München), Mesut Özil (FC Arsenal), Marco Reus (Borussia Dortmund), Sidney Sam (Bayer Leverkusen), Andre Schürrle (FC Chelsea), Bastian Schweinsteiger (Bayern München)
Angriff: Max Kruse (Borussia Mönchengladbach)

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