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Kommentar: Der Druck lastet auf Bundestrainer Löw

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Kommentar  

Der Druck lastet auf Bundestrainer Löw

11.10.2013, 22:55 Uhr | t-online.de

Kommentar: Der Druck lastet auf Bundestrainer Löw. Jogi Löw hat den WM-Pokal im Visier. (Quelle: imago/Sven Simon)

Jogi Löw hat den WM-Pokal im Visier. (Quelle: Sven Simon/imago)

Ein Kommentar von Jörg Runde

Die Pflichtaufgabe ist erfüllt: Deutschland nimmt an der WM 2014 in Brasilien teil. Freudentänze sind trotz der souveränen Qualifikation nicht angebracht. Dafür waren die Darbietungen der DFB-Elf in der Gruppe C zu wechselhaft. Sehenswerten Auftritten wie in Irland (6:1) und gegen Österreich (3:0) stehen Wackelspiele in Österreich (glückliches 2:1) und vor allem Schweden (4:4 nach 4:0-Führung) gegenüber. Was fehlt ist eine klar erkennbare fußballerische Weiterentwicklung. Das gilt für alle Bereiche, insbesondere aber für die Defensivarbeit. 

Haarsträubende Aussetzer wie gegen Schweden enden gegen Top-Teams wie Spanien, Italien oder Brasilien im Desaster. Angesichts der Qualität des aktuellen DFB-Kaders sind Stolperer dieser Art überhaupt nicht nachvollziehbar. Nie zuvor trugen so viele Weltklassespieler, verteilt auf alle Mannschaftsteile, das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Nie zuvor war eine deutsche Auswahl auch in der Breite so gut besetzt wie heute.

Bereit für internationale Titel

Manuel Neuer, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Marco Reus und Mesut Özil stehen stellvertretend für die Extraklasse der deutschen Auswahl. Nicht nur die Bayern-Profis haben nachgewiesen, dass sie in der Lage sind, auch auf der großen Fußballbühne zu glänzen und internationale Titel zu gewinnen.

Der Druck auf Jogi Löw ist auch deshalb enorm. Beim Bundestrainer liegt nun der Ball, er ist als Führungspersönlichkeit gefragt. Löw muss bis zum Turnier-Start eine Mannschaft formen, die konstant ihr Topniveau abruft. Er muss die Probleme in der Defensive lösen, vor allem die Baustelle hinten links schließen.

Harmonisches Team bilden

Ganz besonders aber muss Löw eine Mannschaft formen, die nicht nur auf den offiziellen Pressekonferenzen freundlichen Umgang miteinander pflegt, sondern trotz aller Vereinsrivalitäten, Konkurrenzkämpfe und Eigeninteressen auch abseits der Scheinwerfer respektvoll miteinander umgeht und gut harmoniert. Nur wenn alle wirklich - also ohne die bei der EM 2012 eingesetzten Freundschaftsbändchen - zu 100 Prozent auf das große Ziel eingeschworen sind, folgt auf die Pflichterfüllung auch eine erfolgreiche Kür. 

Schöner Offensivfußball und ein guter 3. Platz werden für den Bundestrainer nicht mehr reichen. Um weiter in einem Atemzug mit Erfolgstrainern wie Jupp Heynckes oder Jürgen Klopp genannt zu werden, muss Löw am 13.Juli 2014 den WM-Pokal in den Händen halten.

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