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Joachim Löw redet in der Debatte um Stefan Kießling Klartext

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Kießling-Debatte  

Bundestrainer Löw rechnet mit Kritikern ab

09.10.2013, 16:53 Uhr | sid

Joachim Löw redet in der Debatte um Stefan Kießling Klartext. Joachim Löw (Quelle: dpa)

Joachim Löw ist von den andauernden Personaldiskussionen genervt. (Quelle: dpa)

Joachim Löw hat in der Debatte um den Verzicht auf Torjäger Stefan Kießling deutliche Worte gefunden. So energisch hat man Löw abseits des Spielfeldrandes selten gesehen. Nach zahlreichen Diskussionen und Kritik aus den großen Vereinen setzte sich der sichtlich genervte Bundestrainer mit einem Machtwort zur Wehr.

Die ständige Kritik an seinem konsequenten Ignorieren des Leverkusener Bundesliga-Torschützenkönigs sowie am Umgang mit den Dortmunder Spielern hat bei Löw in den aufreibenden vergangenen Wochen Spuren hinterlassen. Dass die DFB-Elf mit einem Sieg am Freitag (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gegen Irland das WM-Ticket lösen kann, war zuletzt aufgrund der Personal-Diskussionen fast untergegangen. "Ein Bundestrainer sollte kein Fähnchen im Wind sein, sondern autonom von Umfragen oder von Kolumnen selbsternannter Bundestrainer eigene Entscheidungen treffen", sagte er zu der Debatte.

Auch auf die Einmischung von Bayern-Präsident Uli Hoeneß, der trotz klarer Absprachen mit den Münchner Verantwortlichen die Nominierung von Mario Götze kritisiert hatte, ging der 53-Jährige ein. "Es ist immer noch meine Entscheidung, wen ich nominiere", sagte Löw. "Es ist klar, dass man sich abspricht. Aber am Ende entscheide ich."

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Kießling bleibt ein Thema

Kießling hielt er zugleich die Tür zur Nationalelf offen. "Wenn Bedarf besteht, können Sie davon ausgehen, dass ich die Nummer von Stefan habe. Und dass ich auch keine Probleme habe, meine Meinung zu revidieren", sagte Löw. Auch im Fall des "überragenden Innenverteidigers" Mats Hummels, dem letzten verbliebenen Dortmunder nach vier verletzungsbedingten Absagen, sei es "an der Zeit für ein Gespräch" gewesen. "Dass man beim DFB keine Kritik äußern darf, ist mir neu. Und das habe ich ihm auch gesagt", sagte der Bundestrainer.

"Wir sind erwachsen und professionell und sogar froh über konstruktive Kritik. Wer glaubt, dass wir jemanden nicht aufstellen, weil er seine Meinung äußert, ist weit weg von der Realität", stellte Löw klar. Dass er Hummels nach dem 3:3 gegen Paraguay öffentlich kritisiert habe, sei "mein gutes Recht als Trainer". Genauso sei es absurd, dass Spieler des BVB im Nationalteam benachteiligt würden. "Nennen Sie mir einen Grund, warum ich Spieler aus Dortmund benachteiligen sollte. Ich kenne keinen", so der Bundestrainer.

Außerdem rechtfertigte Löw die Nominierung des gerade erst genesenen Götze, die er mit Bayern-Trainer Pep Guardiola und Sportchef Matthias Sammer abgesprochen hatte. "Ich wollte Mario dabei haben, weil wir ihn immer gebrauchen können und er in den nächsten Jahren ein wichtiger Spieler ist", betonte Löw. "Außerdem haben die Bayern fast keine Spieler zu Hause. Da würde er am Ende vielleicht alleine trainieren." Für das Spiel gegen Irland wird Götze nach zwei Fünf-Minuten-Einsätzen bei den Bayern allenfalls als Joker für "15 bis 20 Minuten" ein Thema sein.

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