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WM 2014: DFB-Elf löst gegen Irland das Ticket nach Brasilien

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Deutschland löst gegen Irland das WM-Ticket

12.10.2013, 06:58 Uhr | sid, dpa, t-online.de

WM 2014: DFB-Elf löst gegen Irland das Ticket nach Brasilien. Es ist geschafft: Deutschland hat sich für die WM in Brasilien qualifiziert. (Quelle: Reuters)

Es ist geschafft: Deutschland hat sich für die WM in Brasilien qualifiziert. (Quelle: Reuters)

Auf geht's zum Zuckerhut! Die deutsche Nationalmannschaft hat sich im vorletzten Qualifikationsspiel zur WM 2014 in Brasilien keine Blöße gegeben und Irland mit 3:0 (1:0) besiegt. Damit ist dem Team von Joachim Löw der erste Platz in der Gruppe C und die Qualifikation für die WM im nächsten Jahr nicht mehr zu nehmen. Die Tore vor 46.237 Zuschauern erzielten Sami Khedira nach Zuspiel von Kapitän Philipp Lahm (12. Minute), André Schürrle nach einem Traumpass von Toni Kroos (58.) sowie Mesut Özil in der Nachspielzeit. Mit Özil als einziger nomineller Spitze gelang es der DFB-Elf in Köln jedoch selten, an die 6:1-Gala aus dem Hinspiel in Dublin anzuknüpfen (Die DFB-Elf in der Einzelkritik).

Über das gesamte Spiel waren die Gastgeber klar überlegen, verpassten jedoch bei Chancen von Özil (6.) Schürrle (35.) und Thomas Müller (37.) eine frühe Vorentscheidung. Kurz vor Ende der ersten Hälfte erlebte Manuel Neuer dann eine Schrecksekunde, als Ciaran Clark bei einem Lattenkopfball nur knapp den Ausgleich verpasste.

Trotz der drückenden Überlegenheit fiel es dem Löw-Team schwer, in der kompakten Deckung der Iren Lücken zu finden. Die nach der Trennung von Giovanni Trapattoni erstmals von Noel King betreuten Gäste zogen sich bei deutschem Ballbesitz mit bis zu zehn Mann an den eigenen Strafraum zurück. Eine ähnliche Demütigung wie im Hinspiel zu vermeiden, war offenbar die oberste Prämisse bei den Gästen.

Offensiver Lahm

Bastian Schweinsteiger, der im Mittelfeld nach einem halben Jahr Auszeit sein Comeback gab und neben dem starken Toni Kroos offensiver agierte, war in seinem 99. DFB-Auftritt noch nicht die zentrale Figur. Marcell Jansen musste gar fast drei Jahre auf einen Pflichtspiel-Einsatz für Deutschland warten. Nach dem Ausfall von Linksverteidiger Marcel Schmelzer bildete der Hamburger zusammen mit Lahm, Jerome Boateng und Per Mertesacker die Vierer-Abwehrkette. In der Anfangsphase hatte Jansen gleich einige Aktionen, danach verlagerte sich das Spiel mehr auf die rechte Seite zu Lahm.

Der Führungstreffer war dennoch eher ein Zufallsprodukt: Khedira schoss nach einem durchgesteckten Pass von Lahm aus knapp 20 Metern aufs Tor, Clark fälschte den Ball unhaltbar für seinen Keeper David Forde ab. Nachdem Irland kurz nach Beginn der zweiten Hälfte gleich mehrfach aussichtsreich zum Torabschluss kam, war es ein genialer Moment von Kroos, der die Deutschen aufatmen ließ. Der Münchner bediente mit einem Weltklasse-Lupfer Schürrle, den der Chelsea-Profi perfekt annahm und aus zehn Metern zum befreienden 2:0 vollendete und seinem Kollegen nach der Partie sein verdientes Lob zukommen ließ: "Vor meinem Tor war das von Toni Kroos perfekt gespielt", sagte Schürrle.

Boateng ans Lattenkreuz

Danach war die Partie entschieden. Forde wehrte einen Schuss von Bastian Schweinsteiger (60.) ebenso zur Ecke ab wie einen Kopfball von Müller. Die deutsche Defensive geriet nur noch einmal in Verlegenheit, als Neuer zwei Mal gegen Stokes und Coleman klären musste. Ein Ausrufezeichen auf deutscher Seite setzte schließlich noch Jerome Boateng, der aus 25 Metern abzog, jedoch nur das Lattenkreuz traf.

In der Schlussphase verschaffte Löw Max Kruse, Sidney Sam und dem zuvor lange verletzten Mario Götze noch ein paar Minuten Spielpraxis. Akzente konnten die Offensiv-Spieler jedoch nicht mehr setzen bis Özil das Endergebnis herstellte.

Löw sieht Kritikpunkte

Trotz der geglückten Qualifikation sah der Bundestrainer im Anschluss an die Partie Verbesserungspotenzial bei seinem Team: "Ein bisschen muss noch passieren, ich sehe da zwei Schwerpunkte: Wir müssen die Defensive weiter stabilisieren und das Spiel im letzten Drittel", so der Bundestrainer.

Löw sparte jedoch auch nicht mit Lob für eine "insgesamt sehr gute Qualifikation". Von neun Spielen haben wir acht gewonnen. Von daher können wir absolut zufrieden sein."

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