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WM 2014: Kevin Kuranyi träumt noch immer von der WM

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Ex-DFB-Stürmer betreibt Eigenwerbung  

Kevin Kuranyi träumt noch immer von der WM

13.10.2013, 14:02 Uhr | dpa, sid

WM 2014: Kevin Kuranyi träumt noch immer von der WM. Kevin Kuranyi im September 2008 bei seinem letzten DFB-Länderspieleinsatz gegen Liechtenstein.  (Quelle: imago/Ulmer)

Kevin Kuranyi im September 2008 bei seinem letzten DFB-Länderspieleinsatz gegen Liechtenstein. (Quelle: Ulmer/imago)

Kevin Kuranyi hat die Hoffnung auf ein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft auch nach mehr als fünf Jahren noch immer nicht aufgegeben. "Wer weiß: vielleicht schieße ich diese Saison so viele Tore, dass mich der Bundestrainer irgendwann anruft. Zur WM in Brasilien würde ich nicht Nein sagen. Schließlich bin ich ja auch nie aus der Nationalelf zurückgetreten", sagte der Stürmer von Dynamo Moskau der "Bild am Sonntag". Das letzte seiner 52 Länderspiele hatte der frühere Stuttgarter und Schalker Kuranyi am 6. September 2008 in Liechtenstein bestritten.

Anschließend wurde Kuranyi von Bundestrainer Joachim Löw nie wieder berufen, weil der 31-Jährige während des Länderspiels gegen Russland im Oktober 2008 heimlich aus dem Stadion verschwand. Aus Frust, da er nicht zu den 18 Spielern gehörte, die Löw in den Kader berufen hatte. Kuranyi sah sich die erste Halbzeit von der Tribüne aus an, verließ zur Halbzeit dann ohne Absprachen das Stadion.

Kuranyi: "Hätte einfach besonnener sein müssen"

Heute beklagte er die meist einseitige Darstellung des damaligen Skandals. "Es fehlt oft meine Sicht der Dinge. Hintergründe, die diese Reaktion hervorgerufen haben", sagte Kuranyi in Moskau. Dies ändere aber nichts daran, dass er 2008 einen "großen Fehler" gemacht habe. "Ich hätte einfach besonnener sein müssen. Heute würde mir das nicht mehr passieren", betonte der Angreifer.

"Ich kann immer noch genau nachvollziehen, warum ich mich zu diesem Schritt habe provozieren lassen", so Kuranyi weiter. "Ich habe oft gesagt, dass es mir leid tut und habe mich mehrmals entschuldigt." Er bedaure zwar, nicht mehr als 52 Länderspiele bestritten zu haben. "Aber das Wichtigste ist gleichgeblieben: mein Glück mit meiner Frau und meinen beiden Kindern. Das ist noch wichtiger als Fußball."

Kuranyi: Kießling soll "nicht aufgeben"

Mitleid hat Kuranyi derzeit mit Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kießling, der seit der WM 2010 nicht mehr eingeladen wurde. "Das ist für viele nur schwer zu verstehen. Stefan ist Torschützenkönig, bringt jede Woche Top-Leistungen. Was soll er denn noch besser machen", fragte Kuranyi. "Ich kann ihm nur raten: Nicht aufgeben! Wenn er so weitermachst, kommt der Bundestrainer früher oder später nicht mehr an ihm vorbei. Bei fast jeder anderen Nationalmannschaft würde Stefan in der Startelf stehen."

Kuranyi hat keinen Groll auf Löw

Er selbst hat nach eigener Auskunft keine Probleme mehr mit dem Bundestrainer, "auch wenn ich natürlich enttäuscht war, als Löw mir zwar öffentlich verziehen hatte, mich aber dennoch nicht für die WM 2010 nominiert hat. Aber ich gucke mir alle deutschen Spiele im Fernsehen an, drücke die Daumen und freue mich für die Jungs, wenn sie gewinnen. Irgendwann muss man mit dem Thema abschließen und seinen Frieden finden".

Löw: "Es wird Härtefälle geben"

Auf Löw warten derweil die wohl schwierigsten Personalentscheidungen seiner Karriere. Der Bundestrainer hat ein Überangebot an potenziellen Kandidaten für seine 23 WM-Plätze. "Eines ist auf jeden Fall klar. Im nächsten Jahr, wenn der Kader nominiert wird und alle fit sind, wird es einige Härtefälle geben", sagte Löw. Der Kreis der Notfall-Kandidaten rekrutiert sich überwiegend aus den Spielern, die Löw zur USA-Reise im Sommer mitnahm, als viele Profis von Bayern München, Borussia Dortmund und Real Madrid fehlten.

Löws WM-Kandidaten:

FIX DABEI (18): Manuel Neuer, René Adler, Philipp Lahm, Per Mertesacker, Jérôme Boateng, Marcel Schmelzer, Mats Hummels, Ilkay Gündogan, Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Mesut Özil, Lukas Podolski, Mario Götze, Marco Reus, Thomas Müller, Mario Gomez, Miroslav Klose

GUTE CHANCEN (7): Ron-Robert Zieler, Benedikt Höwedes, Marcell Jansen, Lars Bender, Julian Draxler, Max Kruse, André Schürrle

RESTCHANCE (6): Marc-André ter Stegen, Roman Weidenfeller, Heiko Westermann, Sven Bender, Kevin Großkreutz, Sidney Sam

NOTFALL-KANDIDATEN (12): Bernd Leno, Dennis Aogo, Sebastian Jung, Andreas Beck, Stefan Reinartz, Philipp Wollscheid, Patrick Herrmann, Lewis Holtby, Aaron Hunt, Stefan Kießling, Nicolai Müller, Roman Neustädter

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