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Toni Kroos fordert Stammplatz: "Schwer, mich auf die Bank zu setzen"

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Kampfansage von Kroos  

"Schwer, mich auf die Bank zu setzen"

14.10.2013, 10:40 Uhr | t-online.de

Toni Kroos fordert Stammplatz: "Schwer, mich auf die Bank zu setzen". Toni Kroos präsentiert sich momentan in herausragender Verfassung. (Quelle: imago/Thomas Zimmermann)

Toni Kroos präsentiert sich momentan in herausragender Verfassung. (Quelle: imago/Thomas Zimmermann)

Wenn von den tollen Offensiv-Spielern im Mittelfeld der DFB-Elf die Rede ist, fallen oft die Namen Mesut Özil, Marco Reus, Thomas Müller oder Mario Götze. Auch Lukas Podolski, Andre Schürrle oder Julian Draxler werden genannt - Toni Kroos wird hingegen meistens vergessen. Das liegt vermutlich daran, dass der 23-Jährige außerhalb des Platzes ein eher zurückhaltender Vertreter ist. Denn fußballerisch gibt es in Deutschland nur sehr wenige Spieler, die ihm das Wasser reichen können. Und so fallen dann auch die Lobeshymnen derjenigen, die es wissen müssen, beinahe ekstatisch aus: "Außerordentlich gut, Toni Kroos, außerordentlich gut", sagte Joachim Löw nach dem 3:0-Sieg gegen Irland fast schon im Guardiola-Stil.

Guardiola selbst urteilte jüngst über seinen Schützling, wie nur er es tut: "Er ist ein super-super Spieler." Ein Blick auf die Zahlen gibt den beiden Recht. Kroos stand in dieser Saison in jedem Pflichtspiel des FC Bayern auf dem Platz. Dabei bereitete er vier Treffer vor, einen erzielte er beim 1:1 in Leverkusen selbst. In der Nationalmannschaft brillierte er jüngst mit zwei sensationellen Torvorlagen und jeder Menge Übersicht. "Alles, was er gemacht hat, hatte Hand und Fuß", lobte Löw.

Kroos lässt seinen großen Taten auf dem Platz allerdings keine großen Worte folgen. Er bevorzugt die leisen Töne: "Ich habe mich gut gefühlt, ich spiele die Position gerne. Es ist nicht so viel anders als im Verein im Moment. Von daher, fühle ich mich da immer wohl", sagte Kroos, der in der Rolle des Spielmachers sichtlich aufgeht.

Ein echter Spielmacher

Hinter der Spitze kann der ehemalige Rostocker seiner Stärken ausspielen: Er verfügt über eine ganz feine Technik, kann 50-Meter-Bälle zentimetergenau in die Füße seiner Teamkollegen spielen und hat zudem einen klasse Abschluss.

Im abschließenden WM-Qualifikations-Spiel in Schweden könnte er aufgrund der Sperre von Sami Khedira allerdings wieder um eine Position nach hinten rücken und gemeinsam mit Bastian Schweinsteiger die Doppelsechs bilden. Denn auch das ist eine Stärke von Kroos: Er ist extrem flexibel, kann sogar auf den Außen eingesetzt werden, wo er in seiner Zeit bei Bayer Leverkusen zum Bundesliga-Spieler reifte.

Kroos hat keine Lust auf die Bank

Trotzdem sind ihm die vielen positiven Worte fasst schon zu viel. Für ihn sei wichtig, gut zu spielen und starke Leistungen konstant zu bestätigen, betont er immer wieder. Dies gelang ihm zuletzt immer besser. "Qualität und Selbstvertrauen sind gewachsen. Man merkt, dass die Entwicklung nach vorne geht", sagte er: "Die Zusammenarbeit mit dem Bundestrainer ist gut. Und seine Wertschätzung mir gegenüber ist groß."

Doch Wertschätzung alleine recht Kroos allerdings nicht. Er will spielen und wird bei diesem Thema sogar mal ungewohnt deutlich: "Der Bundestrainer weiß, was er von mir erwarten kann. Und ich werde stets alles tun, damit es für ihn schwer wird, mich bei der WM auf die Bank zu setzen."

"Das will ich nicht mehr erleben"

Bei der EM im letzten Jahr war der hochgelobte Kroos so etwas wie der zwölfte Mann im Kader. Wenn alle fit waren, saß er auf der Bank. Nur im Halbfinale gegen Italien durfte er von Beginn an auflaufen - prompt wurde verloren und die taktische Variante mit Kroos im Mittelfeld von vielen kritisiert.

Im nächsten Jahr bei der WM in Brasilien soll alles anders werden. "Ich muss nicht überall geschätzt werden", sagte Kroos, der dafür aber vehement auf einen Platz im Team drängt: "Vor der Europameisterschaft lief es ähnlich gut, ich habe oft gespielt, wurde gelobt. Beim Turnier saß ich dann meist draußen. Das will ich nicht mehr erleben."

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