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WM-Quali 2014: Heute werden die letzten Tickets vergeben

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Qualifikation im Überblick  

Mchitarjan und Co. träumen noch von der WM

15.10.2013, 12:52 Uhr | dpa, t-online.de

WM-Quali 2014: Heute werden die letzten Tickets vergeben. BVB-Star Henrich Mchitarjan (re.) kämpft mit Armenien noch um die Teilnahme an der WM 2014. Doch auch Tschechien ist noch im Rennen. (Quelle: imago/CTK Photo )

BVB-Star Henrich Mchitarjan (re.) kämpft mit Armenien noch um die Teilnahme an der WM 2014. Doch auch Tschechien ist noch im Rennen. (Quelle: imago/CTK Photo )

Es ist der Tag der Entscheidungen in der Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien. Vier europäische Mannschaften können noch heute Abend das Ticket an die Copacabana buchen. Außerdem werden die acht besten Gruppenzweiten ermittelt, die im November in den Playoffs um die allerletzte WM-Chance kämpfen. Mit im Geschäft ist Armeniens Nationalmannschaft mit Borussia Dortmunds Mittelfeld-Star Henrich Mchitarjan. Doch in deren Gruppe B hofft gleich ein ganzes Quartett noch auf die K.o.-Spiele.

Obwohl die Voraussetzungen für Fußballzwerg Armenien alles andere optimal sind, waren sie selbst wohl noch nie so nah dran. Sollten Mchitarjan und Co., deren Nation sich bisher noch für kein großes Turnier qualifizieren konnte, es für 2014 schaffen, wäre das eine Sensation.

Rankingpunkte entscheidend für die Playoffs

Zur Ermittlung der acht besten Zweiten der neun Gruppen wird in den bis zu sechs Mannschaften umfassenden Gruppen A bis H die Abschlusstabelle um die Spiele gegen den Gruppenletzten bereinigt. Hieraus entsteht die Ranking-Punktzahl. Nur in der Fünfergruppe I gehen alle Spiele in die Wertung.

Sieg gegen bereits qualifizierte Italiener?

Die Konstellation in Armeniens Gruppe B sieht so aus: Bulgarien, Dänemark (je 13 Punkte) sowie Tschechien und eben Armenien (je 12) haben mehr oder weniger gute Aussichten, den Platz hinter den sicher qualifizierten Italienern zu erreichen. Allerdings kommt der schlechteste Gruppenzweite nicht in die Playoffs - und nach derzeitigem Punktestand spricht vieles dafür, dass es den Zweiten aus dieser Gruppe treffen wird.

Für Bulgaren und Tschechen wird es wohl selbst im Falle eines Sieges in ihrem direkten Duell deshalb zum Schluss nicht reichen, auch Dänemark kann mit einem Sieg gegen Malta auf nicht mehr als 10 Rankingpunkte kommen. So könnte ausgerechnet Armenien alles noch durcheinanderbringen - doch dazu nötig ist neben einem Remis zwischen Bulgarien und Tschechien sowie Dänemark und Malta auch ein eigener Sieg in Italien. Trifft aber alles genau so ein, käme Armenien im Ranking auf zwölf Punkte - und wäre in den Playoffs vielleicht doch noch dabei.

Was für die Armenier, deren einziger Star Mchitarjan ist, spricht: Das Team von Trainer Vardan Minasyan sorgte mit einem 4:0-Sieg in Dänemark bereits für einen Paukenschlag in der Qualifikation. Auch in Tschechien (2:1) und gegen Bulgarien (2:1) setzten sie sich durch.

Die weiteren Entscheidungen im Überblick:

Gruppe A

Hier ist alles klar: Belgien ist qualifiziert. Kroatien spielt in den Playoffs.

Gruppe C

In der "deutschen Gruppe" ist ebenfalls alles unter Dach und Fach. Die DFB-Elf ist qualifiziert, Schweden spielt in den Playoffs.

Gruppe D

Die Niederlande sind als Erster qualifiziert. Die Türkei (16) schob sich zwar zuletzt dank eines 2:0 in Estland auf Platz zwei vor Rumänien (ebenfalls 16) und die Ungarn (14), hat zum Abschluss aber in den Niederlanden den schwierigsten Gegner.

Gruppe E

Hier hat Überraschungsmannschaft Island (16) vor dem Gastspiel in Norwegen bessere Karten als Slowenien (15), das beim schon qualifizierten Gruppensieger aus der Schweiz antreten muss.

Gruppe F

Nur noch Formsache dürfte hier Platz eins für die Russen sein. Denn sie führen das Klassement mit 21 Punkten vor Portugal (18) an und sollten den einen nötigen Punkt in Aserbaidschan holen. Dann käme selbst ein hoher Sieg der Portugiesen gegen Luxemburg zu spät.

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Gruppe G

Hier kommt er zum Herzschlagfinale: Tabellenführer Bosnien-Herzegowina und Griechenland (beide 22) sind punktgleich und ermitteln den Gruppensieger in einem Fernduell. Die griechischen Europameister von 2004 empfangen Außenseiter Liechtenstein und müssen auf einen Punktverlust der im Torverhältnis klar besseren Bosnier in Litauen hoffen. Edin Dzeko will davon aber nichts wissen. "Das lassen wir uns nicht nehmen", sagte der frühere Bundesliga-Torschützenkönig.

Gruppe H

Das Mutterland des Fußballs muss noch zittern, der Einzug in die Playoffs ist für Rooney und Co. mehr eine Drohung als eine Möglichkeit: England muss gegen Polen gewinnen, sonst droht die Ukraine durch einen Sieg in San Marino noch vorbeizuziehen. Wer den Kürzeren zieht, wird nur Zweiter.

Klinsmann mit den USA auf Rekordkurs

Nach der vorzeitigen Quali fiebert der ehemalige Bundestrainer schon der WM in Brasilien entgegen.

Nach der vorzeitigen Qualifikation fiebert der ehemalige Bundestrainer schon der WM in Brasilien entgegen.


Gruppe I

Die führenden Spanier sind hier gegen Georgien noch klarer favorisiert als Verfolger Frankreich gegen Finnland. Die Franzosen stellen sich schon auf die Playoffs ein und wollen beim Weltverband FIFA wegen der Setzliste intervenieren. Das Team fühlt sich benachteiligt, da es in seiner Gruppe mit vier Gegnern nur acht Pflichtspiele bestreiten konnte. Diese werden in der Rangliste höher bewertet als Freundschaftspartien.

Nord- und Mittelamerika

Die USA und Costa Rica sind sicher in Brasilien dabei. Honduras braucht bei Schlusslicht Jamaika noch einen Punkt für die direkte Qualifikation. Dann ginge es für Mexiko (in Costa Rica) und Panama (gegen USA) nur noch um den Relegationsplatz gegen Ozeanienvertreter Neuseeland.

Ozeanien

Neuseeland spielt im November im Playoff gegen den Vierten der Nord- und Mittelamerika-Zone um seine erneute WM-Chance.

Südamerika

Neben Gastgeber Brasilien sind auch Argentinien und Kolumbien fix im Nachbarland dabei. Ecuador und Chile brauchen im direkten Duell jeweils noch einen Punkt für die Qualifikation. Uruguay bliebe dann nur das Playoff-Duell im November gegen Asien-Vertreter Jordanien.

Afrika

Fünf WM-Teilnehmer werden in Playoff-Spielen bis zum 19. November ermittelt. Burkina Faso (3:2 gegen Algerien), die Elfenbeinküste (3:1 gegen Senegal) und Nigeria (2:1 in Äthiopien) haben ihre Hinspiele gewonnen. Tunesien und Kamerun trennten sich im ersten Duell 0:0, zudem treffen Ghana und Ägypten aufeinander.

Asien

Hier stehen mit Japan, Australien, Iran und Südkorea bereits die vier Teilnehmer fest, Jordanien geht in die Relegation.

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