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Deutschland gewinnt 5:3 in Schweden - Löw: "Dürfen solche Fehler nicht machen"

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Abwehr macht weiter Sorgen  

Löw: "Wir dürfen solche Fehler nicht machen"

16.10.2013, 13:04 Uhr | t-online.de

Deutschland gewinnt 5:3 in Schweden - Löw: "Dürfen solche Fehler nicht machen". Philipp Lahm (li.) und Co. erwischten gegen Schweden nicht den besten Tag. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Philipp Lahm (li.) und Co. erwischten gegen Schweden nicht den besten Tag. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago)

Die nackten Zahlen sind exzellent: Seit nun schon 32 Qualifikationspartien für Welt- und Europameisterschaften ist die deutsche Nationalmannschaft ungeschlagen. Von den 25 Pflichtspielen nach der WM 2010 hat die Elf von Bundestrainer Joachim Löw 23 gewonnen, einmal unentschieden gespielt im 4:4-Wahnsinns-Hinspiel gegen Schweden und nur einmal verloren, im EM-Halbfinale 2012 gegen Italien. Nun hat das DFB-Team mit einem spektakulären 5:3 (1:2)-Erfolg in Schweden das i-Tüpfelchen auf die Qualifikation für die WM 2014 gesetzt und einmal mehr unter Beweis gestellt, dass es in Brasilien zu den Topfavoriten auf den Titel gehört. Doch erneut waren in Schweden auch die Defizite in der deutschen Defensive offensichtlich. (So waren die Nationalspieler drauf: Die deutsche Elf in der Einzelkritik)

"Wir waren nicht ganz konzentriert und mussten aus wenigen Chancen drei Tore hinnehmen, obwohl wir feldüberlegen waren", sagte Löw nach dem Spiel. "Wir wissen, dass wir in der Defensive solche Fehler nicht machen können. Aber immer klappt das nicht."

Erstes Gegentor nach insgesamt 320 Minuten

Damit kommt die Diskussion wieder auf, die nach dem 3:3 gegen Paraguay im August entbrannt war: Bringt die anfällige Abwehr die deutsche Elf am Ende um alle Chancen? Zuletzt zeigte sich die DFB-Defensive gegen Österreich, die Färöer-Inseln und Irland sattelfest, der Führungstreffer für Schweden durch Tobias Hysen (6. Minute) war das erste Gegentor für die Löw-Elf nach 320 Minuten. Doch in dieser Situation und bei den weiteren Gegentoren zeigte sich einmal mehr, wie leicht die deutsche Abwehr manchmal noch zu überwinden ist.

In Schweden patzten sogar eigentliche Leistungsträger wie Jerome Boateng oder Philipp Lahm, denen Löw nach dem Spiel das zweite Gegentor ankreidete. Ausgerechnet der zuletzt gescholtene Mats Hummels zeigte hingegen eine stabile Leistung. Doch für die Probleme ist nicht nur die Verteidigung verantwortlich, die ganze Mannschaft vernachlässigt in zu vielen Situationen die Defensivarbeit. Löws vorrangiges Ziel für das Turnier in Brasilien muss sein, das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft zu verbessern und seinem Team eine Stabilität zu vermitteln.

Lahm macht sich keine Sorgen

Das sah auch Kapitän Lahm so, der sich im Hinblick auf die WM aber keine Sorgen machen will. "Das sind Abstimmungsprobleme, die man manchmal einfach hat, weil die Spieler aus verschiedenen Vereinen kommen, da kann das nicht zu 100 Prozent passen. Das ist die Aufgabe vor einem Turnier, da hat man Wochen Zeit, das einzustudieren. Das werden wir wieder wie vor jedem Turnier gut machen", sagte der Rechtsverteidiger.

Schweinsteiger: "Kein gutes Ergebnis"

Auch seine Mannschaftskollegen sahen das spektakuläre Match mit gemischten Gefühlen. "Ein 2:0 wäre mir lieber gewesen", sagte Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger. "Es ist immer schön, wenn viele Tore fallen, aber ein 5:3 ist eigentlich kein gutes Ergebnis." Der Bayern-Profi zog nach seinem 100. Länderspiel letztendlich trotzdem ein positives Fazit: "Ich denke, dass wir von der Punkteanzahl eine sehr gute Qualifikation gespielt haben."

Ähnlich sah es Matchwinner Andre Schürrle, der mit einem Dreierpack in der zweiten Halbzeit dafür sorgte, dass das Spiel gedreht werden konnte. "Man ärgert sich natürlich über jedes Gegentor", gab der Chelsea-Profi zu, verwies aber auf die positiven Aspekte: "Wir haben gewonnen. Wir haben fünf Tore geschossen. Wir sollten zufrieden sein."

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