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Andre Schürrle hat den Chelsea-Bonus: Starker Auftritt für Deutschland

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Beim FC Chelsea gereift  

Das zeichnet André Schürrle aus

16.10.2013, 17:08 Uhr | t-online.de

Andre Schürrle hat den Chelsea-Bonus: Starker Auftritt für Deutschland. André Schürrle kämpft, brilliert und ist nah dran am Stammplatz. (Quelle: dpa)

André Schürrle kämpft, brilliert und ist nah dran am Stammplatz. (Quelle: dpa)

Es läuft die 57. Minute im WM-Qualifikationsspiel zwischen Schweden und Deutschland. Die Skandinavier haben gerade eine 2:0-Führung verspielt, das Spiel steht auf der Kippe. Die DFB-Elf hat bereits ausgeglichen und setzt den Gegner weiter unter Druck. Es beginnt die Show von André Schürrle. Der Flügelstürmer erahnt den Querpass der schwedischen Verteidigung und stürmt dazwischen, fängt den Ball ab. Mit vollem Tempo geht es auf das Tor zu, der Abwehrspieler versucht, ihn im Sechzehner abzugrätschen. Schürrle taumelt, doch er fällt nicht. Er setzt sich durch und drückt den Ball ins Netz. Es ist ein Tor des Willens. Ein echtes Schürrle-Tor: Mit Geschwindigkeit und Durchsetzungsstärke.

Schürrles Körpersprache ist in jüngster Zeit beeindruckend, auch schon im Spiel gegen Irland. Deren Abwehr stand tief gestaffelt und bot dem Sprinter kaum Räume zur Entfaltung. Doch Schürrle biss sich hinein in die Partie. Er rannte, ackerte und erarbeitete sich Chance um Chance. Und er erzielte sein Tor - inklusive technisch perfekter Ballmitnahme und Vollendung.

Kaltschnäuzig, selbstbewusst

Gegen Schweden kam Schürrle zunächst ebenfalls nicht überragend ins Spiel, kassierte Gelb für eine vermeintliche Schwalbe. Doch dann der erste Treffer, dem er noch zwei weitere Tore folgen ließ. Auch sie demonstrierten seine Stärken. Das Zweite: Eiskalter Abschluss nach Kurzpass von Mario Götze, souverän im Stile eines Stoßstürmers. Sein Drittes, zum 5:3-Endstand: Schürrle bekommt den Ball flach auf den rechten Fuß, legt ihn sich mit einem Kontakt zurecht und schlenzt von der Strafraumgrenze über Keeper Johan Wiland ins lange Eck. Ein Schuss, wie man ihn nur mit reichlich Selbstvertrauen bringt. Ein Tor, das fällt, wenn man in der Lage ist, das Glück auch zu erzwingen.

"Mourinho verlangt viel, gibt aber auch viel"

Der ehemalige Leverkusener hat beim FC Chelsea gelernt, sich durchzusetzen. Jeden Tag. In einer Mannschaft, die nahezu ausnahmslos aus Weltklassespielern besteht. Das Selbstvertrauen hat ihm Chelseas Star-Trainer José Mourinho eingeimpft. Der Coach setzt auf den jungen Deutschen, in den wichtigen Spielen gegen ManUnited und in der Champions League gegen Steaua Bukarest stand er in der Startelf. "Mourinho verlangt viel, gibt aber auch viel", sagte Schürrle jüngst dem "Express". "Jedes Training muss ich Vollgas geben, muss mich beweisen. Ich muss mich körperlich weiterentwickeln. Ich bin viel im Kraftraum, mache viele Extra-Übungen. Mit der Zeit merkt man das dann auch im Spiel." Wie bei seinen letzten Auftritten im DFB-Trikot.

"Er wollte den Wechsel unbedingt. Das spricht auch für sein Selbstbewusstsein, in so einem Klub mit großen Ambitionen eine neue Herausforderung zu suchen", lobte Bundestrainer Joachim Löw nach dem Spiel. "Er hat sich in den vergangenen Monaten auch eine körperliche Robustheit angeeignet."

Löw lobt seinen Drei-Tore-Mann

Schürrle hat sich selbst aus dem persönlichen Tief heraus gekämpft. Nach einigen durchwachsenen Leistungen war er zuletzt häufig von der Bank gekommen, doch nun geht die Formkurve wieder steil nach oben. Der 22-Jährige trete nun in der Nationalmannschaft wieder so auf, wie er es zu Beginn seiner DFB-Karriere vor zwei bis drei Jahren tat, erklärte Löw. "Im vergangenen Jahr war ich mit seiner Entwicklung nicht so zufrieden. In den vergangenen zwei, drei Spielen bei uns zeigt er, was er kann: Dynamisch nach vorn gehen und den Abschluss suchen."

Podolskis Stammplatz wackelt bedenklich

Tatsächlich hat Schürrle in der aktuellen Form richtig gute Karten, auch bei der WM im kommenden Jahr in der Startelf zu stehen. Sein Konkurrent auf der linken offensiven Seite, Lukas Podolski vom FC Arsenal, fällt noch verletzt bis Jahresende aus. Sein Stammplatz wackelt bedenklich.

Nach seiner Gala gegen Schweden freute sich Schürrle schließlich noch über eine Premiere: "Es ist mein erstes Mal, dass ich drei Tore geschossen habe", sagte der Matchwinner, der den Spielball mit nach Hause nehmen durfte. "Vielleicht gebe ich den Ball meiner Mutter. Aber wichtig war, dass wir zum Abschluss gewonnen haben."

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