Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > WM 2014 >

UEFA: Diskussion über Einführung einer Nations League

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Statt Test-Länderspielen?  

Nations League: Diskussion über eine revolutionäre Neuerung

16.10.2013, 15:26 Uhr | sid

UEFA: Diskussion über Einführung einer Nations League . In einer Nations League würden Deutschland und Frankreich (hier Ilkay Gündogan und Franck Ribéry, li.) wohl öfter aufeinander treffen.

In einer Nations League würden Deutschland und Frankreich (hier Ilkay Gündogan und Franck Ribéry, li.) wohl öfter aufeinander treffen.

Revolutionäre Idee bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA): Nach Informationen der "Sport-Bild" ist auf der Exekutivtagung der UEFA im September in Dubrovnik erstmals über die Einführung einer Nations League ab 2018 mit allen 54 Nationalteams der UEFA-Mitgliedsverbände diskutiert worden. Dafür sollen die Test-Länderspiele abgeschafft werden. Es sollen acht oder neun Gruppen nach unterschiedlicher Spielstärke mit Auf- und Abstieg eingeführt werden.

"Es wird in der UEFA darüber diskutiert, die Phase der Qualifikation zwischen zwei Endrunden anders zu gestalten. Dazu gibt es verschiedene Modelle, beschlossen ist aber noch nichts", bestätigte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Das Gedankenmodell ist im Zusammenhang mit der ab 2014 gültigen zentralen Vermarktung der Pflicht-Länderspiele durch die UEFA zu sehen.

Zentrale Vermarktung

Nur Test-Länderspiele können die nationalen Verbände noch selbst an die TV-Sender verkaufen. Deshalb würde eine ebenfalls zentral vermarktete Nations League die dritte große Einnahmequelle neben der Champions League und den Qualifikationsspielen bedeuten.

Um den europäischen Top-Teams auch weitere Duell gegen Rekordweltmeister Brasilien und dem zweimaligen WM-Champion Argentinien zu ermöglichen, wird innerhalb der UEFA bereits über die Vergabe von Wildcards für Top-Mannschaften aus Südamerika und Asien für die EM-Turniere ab 2020 spekuliert.

DFB-Elf wäre in der Top-Gruppe

Deutschland würde in der Nations-League-Top-Gruppe mit Teams wie Spanien, Frankreich, Niederlande, England, Italien oder Portugal spielen. Dem Sieger winkt der Titel "Nations League Champion". Angeblich sollen pro Spiel zehn Millionen Euro zu erlösen sein. Auf keinen Fall soll der Spielkalender weiter aufgeblasen werden.

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, gleichzeitig Vorsitzender der europäischen Klubvereinigung ECA, spricht sogar von einer Entlastung: "Eine Veranstaltung wie den Confed Cup sehen wir alle hochgradig kritisch, die Spieler haben keine Sommerpause mehr, weil jedes Jahr irgendein Turnier stattfindet."


Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Wie schneidet die DFB-Elf bei der WM 2014 ab?
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal