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Joachim Löw spricht Machtwort: Kein Spieler wird geschont!

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Schonung für Dortmund- und Bayern-Stars?  

Löw spricht Machtwort: "Jeder sollte es schaffen zu regenerieren"

13.11.2013, 16:33 Uhr | t-online.de

Joachim Löw spricht Machtwort: Kein Spieler wird geschont!. Bayerns Jérome Boateng (li.) und Dortmunds Mats Hummels spielen erst gemeinsam für die DFB-Elf, wenig später stehen sie sich in der Bundesliga gegenüber. (Quelle: imago/Action Press)

Bayerns Jérome Boateng (li.) und Dortmunds Mats Hummels spielen erst gemeinsam für die DFB-Elf, wenig später stehen sie sich in der Bundesliga gegenüber. (Quelle: Action Press/imago)

Es passt ins Bild dieser Tage. Ausgerechnet in München, an der Säbener Straße, dem Trainingsgelände des FC Bayern, der Heimat des Triple-Siegers, bereitet sich die Nationalmannschaft auf die beiden Test-Länderspiele gegen Italien (Freitag ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) und England (Dienstag, ab 20.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) vor. Somit trainieren derzeit auch die Stars von Borussia Dortmund um Marco Reus, Mats Hummels und Roman Weidenfeller mitten im Herzen des großen Rivalen. Und das unmittelbar vor dem großen Gipfeltreffen am 23. November zwischen den beiden Champions-League-Finalisten. Dieses Spiel wirft seinen großen Schatten bereits voraus und bringt Joachim Löw in eine schwierige Lage. Der Bundestrainer wählte daher eine klare Ansage.

Löw machte deutlich, dass er seine Personalentscheidungen nicht dem Topspiel unterwerfen möchte. Nach der zweiten Partie in London hätten die Spieler ausreichend Zeit, um zu regenerieren. "Das sollte jeder Spieler schaffen. Es ist völlig unerheblich, ob und wie lange ein Spieler spielt." Er versuche zwar sonst immer Rücksicht auf die Vereine zu nehmen, "aber diesmal darf mir niemand kommen, dass ich jemanden schonen soll", sagte Löw vor den beiden Länderspiel-Klassikern.

"Von Dienstagabend bis Samstag um 18.30 Uhr sollte es jeder schaffen zu regenerieren. Egal wie lange einer spielt", ergänzte der 53-Jährige mit klaren Worten. Deshalb erwarte er schon, "dass unsere Spieler Gas geben, egal was am Samstag für ein Spiel ansteht".

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Wer spielt gegen England?

Mit Argusaugen werden allerdings die jeweiligen Klubbosse beobachten, wer in den Spielen zum Einsatz kommt und vor allem wie lange. Insbesondere das Spiel in England am 19. November steht dabei im Fokus. Schließlich steigt anschließend das Duell im Signal-Iduna-Park zwischen den derzeit besten Mannschaften Deutschlands.

Intern soll sogar diskutiert worden sein, dass Dauerspieler wie Philipp Lahm oder Thomas Müller die Reise nach London gar nicht mitmachen. Doch kann es sich Löw wirklich erlauben, Bayern-Stars zu schonen, während er sämtlichen BVB-Spielern die Reisestrapazen zumutet? Kaum zu glauben.

Watzke und Rummenigge positionieren sich

Hans-Joachim Watzke hat sich daher im Vorfeld schon einmal in Stellung gebracht. "Ich bin mir sicher, dass vor dem Topspiel gegen Bayern mit der gesamten Situation sensibel umgegangen wird. Deswegen gehen wir davon aus, dass beide Vereine gleich behandelt werden. Das wird zwischen den Trainern sicher geklärt. Da habe ich vollstes Vertrauen in den DFB", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der "Sport-Bild".

Ähnlich äußerte sich FC Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. "Der Bundestrainer wird die Länderspiel-Tests schon so gestalten, dass weder Dortmund noch der FC Bayern groß über eine ungleich hohe Belastung klagen werden", sagte der 58-Jährige.

Müller: "Da steckt viel Zündstoff drin"

Noch geben sich die beiden Klubchefs moderat, doch wehe es kehrt ein Spieler verletzt oder angeschlagen von der Länderspiel-Reise zurück. "Da steckt natürlich viel Zündstoff drin. Der Bundestrainer hat es da auch sicherlich nicht leicht, wenn die zwei größten Lager im deutschen Fußball ein bisschen Druck ausüben und er steht mittendrin", sagte Bayern-Star Müller im Vorfeld.

Der Offensivmann des Rekordmeisters gab zu bedenken, dass es sich schließlich "nur um Testspiele" handelt, während "auf der anderen Seite das wichtigste Spiel des Jahres" steht. "Da kann man sicher beide Seiten verstehen", sagte Müller. "Ich bin aber sicher, dass wir da für alle eine gute Lösung finden."

Elf Spieler sind betroffen

Neben Müller stellen die Bayern mit Philipp Lahm, Jérome Boateng, Mario Götze, Toni Kroos und Manuel Neuer sechs Nationalspieler ab. Der BVB schickt mit Roman Weidenfeller, Mats Hummels, Marcel Schmelzer, Sven Bender und Marco Reus fünf Akteure ins Rennen.  

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