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Internationale Presse hadert mit Deutschland-Los

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"Die Gruppe des Todes"  

Internationale Presse fürchtet sich vor DFB-Elf

07.12.2013, 14:35 Uhr | sid, t-online.de

Internationale Presse hadert mit Deutschland-Los. Jermaine Jones (li.) und die USA haben gehörigen Respekt vor dem deutschen Team (hier Andre Schürrle). (Quelle: imago/Schüler)

Jermaine Jones (li.) und die USA haben gehörigen Respekt vor dem deutschen Team (hier Andre Schürrle). (Quelle: Schüler/imago)

Die deutsche Nationalmannschaft trifft bei der WM 2014 in der Gruppe G auf Portugal, Ghana und die USA. Ein Los, mit dem zumindest die Presse in den Ländern der deutschen Kontrahenten hadert. So bezeichnete die portugiesische Sportzeitung "Record" die DFB-Elf als "Giganten", während "Publico" das Team von Bundestrainer Joachim Löw als "Tormaschinen" einstufte.

Die Tageszeitung "USA Today" hielt indes fest: "In den vergangenen 20 Jahren gab es keine schwierigere Gruppe." Die ghanaische "Daily Graphic" bezeichnete die Gruppe G als "Gruppe des Todes". t-online.de hat für Sie die Pressestimmen zur WM-Auslosung im Überblick.

USA

"Sports Illustrated": "Welcome to the jungle! Eine tückische Gruppe. Was alles noch schlimmer macht: Die USA haben die heftigsten Reiseentfernungen zugelost bekommen. Sage und schreibe 8866 Meilen (14270 Kilometer) muss das Team zwischen Natal, Manaus und Recife zurücklegen. Wahrscheinlich die härteste WM-Auslosung der USA aller Zeiten."

"USA Today": "Ja, das ist die härteste Gruppe. In den vergangenen 20 Jahren gab es keine schwierigere Todesgruppe. Um es zusammenzufassen: Die USA spielen gegen das Team, das sie bei den letzten beiden Weltmeisterschaften ausgeschaltet hat, gegen einen der besten Spieler der Welt und einen dreimaligen Titelträger."

"New York Times": "Es wurden an diesem Freitag keine Tore geschossen. Keine Spieler eingewechselt, keine Spiele gewonnen und keine Punkte gezählt. Und trotzdem fühlte sich dieser Tag an, als hätte das US-Team eine Niederlage kassiert."

"ESPN.com": "Die Gruppe G ist nicht die Todesgruppe, sondern die der langsamen Qualen."

"Los Angeles Times": "Klinsmann muss sein Heimatland schlagen."

"Washington Post": "Auf den ersten Blick sind die Chancen, für die USA weiterzukommen, sehr gering. Aber auf den zweiten Blick gibt es angesichts der kontinuierlich positiven Entwicklung des Teams Hoffnung."

Ghana

"Daily Graphic": "Ghana ist in der Gruppe G - es ist die Gruppe des Todes."

"US News": "Ghana bekommt die Gruppe des Todes."

"Ghanaian Times": "Eine schwere Gruppe für die Stars."

Potugal

"Record": "Ein Gigant, den wir schon in die Knie gezwungen haben."

"Público": "Die deutsche Tormaschine stellt sich den Portugiesen wieder in den Weg."

"A Bola": "Deutschland, USA und Ghana: Die Gruppe ist gefährlich, aber erlaubt zu träumen."

"Jornal de Noticias": "Deutschland ist dreifacher Weltmeister und gehört immer zu den Topfavoriten, seit dem Gewinn der Euro 1996 hat es aber keine großen Titel mehr geholt."

Spanien

"Marca": "Wir beginnen mit einem Finale. Die WM 2010 endete mit Spanien gegen Holland, und 2014 beginnt für La Roja auch wieder gegen Oranje. Das Schicksal hat es so gewollt, wollte, dass beide sich wieder sehen."

"AS": "Karacho, was ein Start! Spanien steht in der Pflicht, Erster in der Gruppe zu werden, um im Achtelfinale Brasilien aus dem Weg zu gehen."

"Sport": "Keine gute Auslosung. Es geht gegen das neue Holland von van Gaal. Spanien beginnt die WM genauso, wie es die alte beendet hat."

"El Mundo Deportivo": "Spanien beginnt mit dem Finale von Südafrika. Nie vorher in der Geschichte hat man so etwas gesehen."

"El Pais": "Eine harte WM für Spanien. La Roja startet mit einem neuen "Endspiel" gegen den amtierenden Vizeweltmeister und muss dann gegen das aufstrebende Chile und das schwache Australien antreten. Brasilien könnte der Gegner im Achtelfinale sein."

Niederlande

"Volkskrant": "Die Auslosung scheint für die Niederlande nicht ungünstig zu sein. Das erste Spiel der Gruppe B während der WM 2014 ist eine Wiederholung des Finales von 2010. Die Niederlande müssen darauf achten, Gruppenerster zu werden, weil sonst im Achtelfinale vielleicht Brasilien wartet."

"NRC Handelsblad": "Die Niederlande treffen auf Spanien, Chile und Australien - eine relativ schlechte Auslosung. Nur Gruppe A und Gruppe D scheinen schwerer zu sein. Natürlich trifft das für den heutigen Weltmeister Spanien zu, aber auch Chile mit seinem Star Alexis Sanchez darf man nicht unterschätzen. Günstig ist, dass die Niederlande nicht im Amazonas-Regenwald spielen müssen."

"De Telegraaf": "Jeder kennt sie wohl, die Klischees der Richtung: Wer Weltmeister werden will, muss alle Spiele gewinnen. Stimmt nicht. Spanien wurde vor vier Jahren auf Kosten der Niederlande die beste Mannschaft der Welt, aber verlor bei der WM in Südafrika das erste Spiel gegen die Schweiz."

England

"The Sun": "Herr, hilf uns! England in die Todesgruppe gelost."

"The Times": "Schweiß und Furcht vor der Reise ins Unbekannte. Greg Dykes 'Kehle durch'-Geste unterstreicht beängstigende Gruppe mit Uruguay, Italien und Costa Rica."

"Daily Mirror": "Rumble in the jungle - Balotelli und Suarez warten, während der Druck auf Roy wächst."

Italien

"Gazzetta dello Sport": "Eine WM-Falle für Italien. Die Azzurri geraten nicht nur in eine tödliche Gruppe. Auch Klima und Logistik verschwören sich gegen die Italiener. Die Italiener debütieren in Manaus, im Herzen Amazoniens. Danach Wechsel nach Recife."

"Corriere dello Sport": "Skandal! Schändliche Auslosung, wir müssen gegen England und Uruguay antreten. Durchaus einfache Gruppe dagegen für Frankreich, das im Ranking deutlich hinter den Azzurri liegt. Die einzige offene Frage nach der Auslosung ist: Wer ist zwischen Frankreich und der Schweiz am stärksten begünstigt worden? Der Trick, dank dem Frankreich in eine einfache Gruppe aus Schweiz, Ecuador und Honduras geraten ist, wäre fast absurd, wenn wir nicht die Hauptakteure kennen würden: Den Schweizer FIFA-Präsidenten Blatter und den französischen UEFA-Chef Michel Platini. Zwei Präsidenten in der selben Gruppe."

"Corriere della Sera": "Prandelli hat es sofort begriffen: Für Italien wird es eine schwierige WM. Italien ist in die komplizierteste der acht Gruppen der brasilianischen WM geraten. Italien muss gegen zwei gefährliche Nationalmannschaften wie Uruguay des Ex-Neapel-Stars Edinson Cavani, sowie gegen Rooneys England antreten. Lediglich Costa Rica dürfte uns weniger Sorgen bereiten."

"Repubblica": "Wie Prandelli sagt, wird Italien schwitzen und auch leiden müssen, um im tödlichen Duell gegen England, Uruguay und Costa Rica bestehen zu können. Italien kämpft gegen drei Nationalmannschaften, die den WM-Titel gewonnen haben. Es hätte für uns besser ausgehen können, aber im Grunde auch schlechter. Die Gruppen, in die Spanien und Deutschland gelandet sind, sind noch schwieriger."

Die deutsche Gruppe G im Überblick

SpielDatum/UhrzeitSpielortSpielpaarung
1316.06., 18:00SalvadorDeutschland - Portugal
1416.06., 00:00Natal Ghana - USA
2921.06., 21:00Fortaleza Deutschland - Ghana
3022.06., 21:00Manaus USA - Portugal
4526.06., 18:00Recife USA - Deutschland
4626.06., 18:00BrasíliaPortugal - Ghana


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