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WM 2014: Lahm will "spätesten im Mai" Klarheit über seine Position

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Forderung an DFB-Coach Löw  

Lahm will "spätestens im Mai" Klarheit

15.12.2013, 11:27 Uhr | sid

WM 2014: Lahm will "spätesten im Mai" Klarheit über seine Position. Philipp Lahm fühlt sich auch im Mittelfeld wohl. (Quelle: imago/Gribaudi Image Photo)

Philipp Lahm fühlt sich auch im Mittelfeld wohl. (Quelle: Gribaudi Image Photo/imago)

Klare Worte von Philipp Lahm: Der Nationalmannschafts-Kapitän will von Bundestrainer Joachim Löw "spätestens im Mai" eine klare Ansage zu seiner Position bei der WM 2014 in Brasilien haben.

Nach dem Ende der Bundesliga-Saison erwarte er im Verlauf des WM-Vorbereitungslehrgangs in Südtirol eine Entscheidung, ob er als Außenverteidiger oder Mittelfeldspieler eingesetzt werde, sagte der Mannschaftskapitän in einem Gespräch mit dem "Spiegel".

"Das Zentrum fordert mich geistig"

Beim FC Bayern München hat Lahm unter dem neuen Trainer Pep Guardiola seit Saisonbeginn überwiegend im Mittelfeld gespielt - und Gefallen an dem Wechsel gefunden. "Es fordert mich geistig, im Zentrum zu spielen. Ich habe viel mehr Ballkontakte. Als Außenverteidiger habe ich jede denkbare Situation schon erlebt", sagte der FCB-Profi.

Die Entscheidung des Bundestrainers wird womöglich auch vom Fitnesszustand weiterer Mittelfeldspieler wie Bastian Schweinsteiger, Ilkay Gündogan oder Sami Khedira abhängen: Alle drei sind derzeit verletzt, am schwersten Khedira, der einen Kreuzbandriss auskuriert und womöglich bis zur WM nicht rechtzeitig fit wird.

Mit Blick auf Schweinsteiger sagte Lahm, es hemme "jeden Spieler", wenn der Körper nicht mitmache, "man ist im Kopf nicht mehr so frei".

Ratschlag an Khedira

Lahm rät deshalb Khedira, die Verletzung komplett auszukurieren und sich nicht von einem möglichen Verzicht auf die WM unter Druck setzen zu lassen: "Wenn er es am Ende nicht rechtzeitig schaffen sollte, wäre das schlimm für ihn, schlimm für unsere Mannschaft. Aber auch davon würde die Welt nicht untergehen. Wirklich schlimm wäre es, wenn er zu früh anfinge und danach doppelt so lange ausfiele", sagte Lahm.

Der Bayern-Profi beschrieb in dem Interview auch seine Erfahrungen mit Spielern der jungen Generation. "Manchmal vermisse ich bei einigen jungen Spielern den Respekt vor den Älteren, etwa wenn es darum geht, wer vor und nach dem Training die Bälle oder Tore trägt. Etwas mehr Demut täte manchmal gut", sagte er.

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