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WM 2014: Miroslav Klose will keinen Freifahrtschein

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"Werden voll im Saft stehen"  

Klose will keinen WM-Freifahrtschein

12.01.2014, 12:38 Uhr | sid, dpa

WM 2014: Miroslav Klose will keinen Freifahrtschein. Bis zur WM bleibt noch viel zu tun: Mario Gomez (li.) ist verletzt, Miroslav Klose (re.) sucht noch die Form. (Quelle: imago/Sven Simon)

Bis zur WM bleibt noch viel zu tun: Mario Gomez (li.) ist verletzt, Miroslav Klose (re.) sucht noch die Form. (Quelle: Sven Simon/imago)

Miroslav Klose ist überzeugt, dass er und sein zur Zeit verletzter Sturmpartner Mario Gomez bis zur Weltmeisterschaft zu alter Leistungsstärke zurückfinden werden. "Ich hoffe, dass Mario wieder in Fahrt kommt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, was man tun muss, um wieder richtig fit zu sein. Aber ich habe keine Zweifel, dass wir beide im Sommer voll im Saft stehen", sagte der 35 Jahre alte Angreifer von Lazio Rom im Interview der "Welt am Sonntag".

Er wolle für seinen Klub in der Rückrunde "so viele Spiele wie möglich machen und so oft es geht, das Tor treffen. "Ich weiß, wie wichtig es für mich ist, dass ich in den Rhythmus komme", betonte der 68-malige Länderspiel-Torschütze, der in Brasilien sein viertes WM-Turnier bestreitet. Trotz seiner Verdienste will er das WM-Ticket nicht geschenkt. "Ich will keinen Freifahrtschein. Man muss sich alles selbst erarbeiten wie so viele andere Dinge im Leben."

"Mal schauen, was passiert"

Zu seiner Zukunft äußerte sich der in der ersten Saisonhälfte mehrfach verletzte Klose nicht konkret. "Ich bin im Sommer ablösefrei. Dann schauen wir mal, was passiert." Wichtig sei ihm, diese Frage mit seiner Familie zu besprechen, so Klose, der ergänzte: "Ich bin dankbar dafür, dass ich immer noch Fußball spielen kann und es schaffe, das Tempo mitzugehen."

Dass bei Klose derzeit noch Luft nach oben besteht, zeigte sich zuletzt in der italienischen Liga. Beim mageren 0:0 gegen Abstiegskandidat FC Bologna verfehlte der Stürmer in der 70. Minute in seiner einzigen nennenswerten Szene freistehend das leere Tor. "Klose ist ein Gespenst, das auf eklatante Weise die einzige Torchance Lazios vergibt", kritisierte die "Gazzetta dello Sport". Und "La Repubblica" schrieb: "Miro stellt etwas an! Er scheitert aus einer Entfernung von nur sechs Metern."

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