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WM 2014 in Brasilien: Mit diesen Spielern kann Joachim Löw planen

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WM 2014  

Löw macht sich Gedanken: Die WM-Tauglichkeit der Sorgenkinder

26.02.2014, 12:55 Uhr | t-online.de

WM 2014 in Brasilien: Mit diesen Spielern kann Joachim Löw planen. Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger harmonieren gut im Mittelfeld.  (Quelle: imago/De Fodi)

Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger harmonieren gut im Mittelfeld. (Quelle: De Fodi/imago)

In nicht einmal vier Monaten beginnt die WM 2014 in Brasilien. Wirkliche Vorfreude will sich bei Joachim Löw allerdings noch nicht einstellen. "Wir haben im Moment viele wichtige Spieler, die verletzt sind oder lange nicht gespielt haben", sagte der Bundestrainer im Interview mit der "Sportbild". Kein Wunder, dass dem 54-Jährigen derzeit viele unterschiedliche Aufstellungsmodelle durch den Kopf gehen.

Am liebsten würde Löw nur top-fitte Spieler nach Südamerika mitnehmen, schließlich wartet dort die "WM der Strapazen" auf die Nationalmannschaft. "Brasilien wird uns nicht nur psychisch, sondern auch physisch alles abverlangen", sagte Löw und stellte klar: "Zu Beginn der Vorbereitung brauche ich Spieler, die voll belastbar sind."

Schweinsteigers Rückkehr macht Hoffnung

Ein wichtiger Eckpfeiler, der es rechtzeitig schaffen kann, soll dabei Bastian Schweinsteiger sein. "Bei ihm bin ich zuversichtlich, dass die Zeit reichen wird und er auch wieder zu alter Stärke finden wird. Bastian ist ein Weltklassespieler."

Löw schlägt Alarm 
"Aus sportlicher Sicht mache ich mir Sorgen"

Angesichts vieler Ausfälle sieht der Bundestrainer die Mission WM-Titel in Gefahr. Video

Gut möglich, dass er bei der WM mit Philipp Lahm die Doppelsechs im Mittelfeld bilden wird. Festlegen will sich der Bundestrainer jetzt noch nicht, hat aber bereits einen klaren Plan. Im Vorfeld der WM soll Lahms Position feststehen. "So habe ich es mit Philipp vereinbart." Eigentlich war der Bayern-Star als Rechtsverteidiger eingeplant, bis ihn Pep Guardiola beim Triple-Sieger im Zentrum stellte.

Fragezeichen hinter Khedira und Gündogan

Vieles dürfte davon abhängen, ob Sami Khedira den Wettlauf gegen die Zeit gewinnt und nach seinem Kreuzbandriss, den er sich im vergangenen November beim Länderspiel gegen Italien zugezogen hat, doch noch rechtzeitig fit wird. "Sami ist schon ein sehr, sehr wichtiger Spieler für die Mannschaft", sagte Löw. "Er ist für diesen Zeitpunkt in einem unglaublich guten Zustand. Sein Knie ist beschwerdefrei." Aber selbst wenn der Star von Real Madrid rechtzeitig fit wird, bleibt die große Frage: Welche Leistung kann der defensive Mittelfeldspieler nach seiner langen Verletzung tatsächlich abrufen?        

Ein großes Fragezeichen steht auch hinter Ilkay Gündogan, der aufgrund seiner Rückenverletzung bereits seit über einem halben Jahr nicht mehr gegen den Ball getreten hat. Er, Khedira und Schweinsteiger seien laut Löw "drei Spieler für die Schaltzentrale, die für unser Spiel entscheidend sind." Und alle haben oder hatten mit schweren Verletzungen zu kämpfen.

Rückendeckung für Özil

Zu allem Überfluss befindet sich mit Mesut Özil ein weiterer Mittelfeldspieler derzeit in einem Formtief. Für Löw bleibt der Arsenal-Star dennoch "ein Schlüsselspieler. Ich zähle auf ihn." Immerhin befindet sich mit Toni Kroos wenigstens ein gelernter Mittelfeldspieler in Top-Form, der für Löw ein "ganz wichtiger Baustein für Brasilien ist."

Der Angriff bereitet dem Bundestrainer dagegen keine Kopfzerbrechen. "Da mache ich mir insgesamt weniger Sorgen. Ich hoffe natürlich, dass Miroslav Klose und Mario Gomez in einer guten Form zur WM kommen." Beide Italien-Legionäre blicken ebenfalls auf eine längere verletzungsbedingte Ausfallzeit zurück und kommen erst allmählich wieder in Tritt. Allerdings liegt Löws Fokus im Spiel nach vorne ohnehin auf einem anderen Mannschaftsteil. "Gerade unsere Offensivkraft aus dem Mittelfeld macht unsere Mannschaft aus."

Hauptsache Podolski ist fit

Zwei Spieler, die dieses Offensivspiel prägen können sind Lukas Podolski und André Schürrle. Allerdings kommen beide derzeit in ihren Teams kaum zum Zug. Besonders Schürrle ist unter José Mourinho beim FC Chelsea auf dem Abstellgleis gelandet. Er habe zuletzt bei der Nationalmannschaft einen sehr starken Eindruck hinterlassen, mental wie physisch und sei total fokussiert auf seine hohen Ziele, scheint Löw dieser Fakt ziemlich egal zu sein. Und bei Podolski, der bis zum Jahreswechsel vier Monate verletzt ausgefallen war, macht er sich über mangelnde Einsatzzeiten sowieso keine Sorgen. "Lukas ist ein Spieler, der von null auf hundert seine Leistung abrufen kann, wenn er fit ist."

Die Tür ist noch nicht zu

Überraschend deutlich äußerte sich Löw über die Besetzung der linken Außenverteidiger-Position. Dort stellte er Marcel Schmelzer und Marcell Jansen quasi einen Freifahrtschein für die WM aus. "Wenn alles normal läuft, sind diese beiden Spieler erste Wahl."

Leise Hoffnungen darf sich auch noch Kevin Großkreutz machen. Er habe sich bei Borussia Dortmund als Rechtsverteidiger hervorragend präsentiert, stellte ihm Löw ein positives Zeugnis aus und machte ganz allgemein noch einmal allen Spielern Hoffnung, die von einer Brasilien-Reise im Auftrag des DFB träumen. Es könne gut sein, dass jemand noch für die WM reinrutscht, der zuvor nicht dabei war, erklärte Löw.

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