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WM 2014: Lahm von Löws Nominierungen überrascht

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"Mustafi sagt mir nicht viel"  

Lahm von Löws Nominierungen überrascht

02.03.2014, 15:58 Uhr | sid, dpa

WM 2014: Lahm von Löws Nominierungen überrascht. DFB-Kapitän Lahm (li.) und Joachim Löw empfangen vier Neulinge im Kreise der Nationalmannschaft. (Quelle: imago/Schüler)

DFB-Kapitän Lahm (li.) und Joachim Löw empfangen vier Neulinge im Kreise der Nationalmannschaft. (Quelle: Schüler/imago)

Bayern-Star Philipp Lahm musste sich beim Treffpunkt der deutschen Nationalmannschaft in Stuttgart erst einmal neu orientieren. Denn mit der Nominierung von vier Neulingen gut drei Monate vor WM-Beginn hat Bundestrainer Joachim Löw selbst seinen Kapitän völlig überrascht. Auf Shkodran Mustafi von Sampdoria Genua angesprochen, sagte der Bayern-Star: "Der sagt mir nicht viel. Italienische Liga schaue ich nicht so oft."

Neben dem 21-jährigen Mustafi empfing Löw in seinem 21-köpfigen Kader erstmals auch Matthias Ginter vom SC Freiburg, HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga und den Augsburger Außenflitzer André Hahn.

Das DFB-Team spielt am Mittwoch (ab 20.30 Uhr im T-Online.de Live-Ticker) in der Stuttgarter Mercedes-Benz Arena gegen WM-Teilnehmer Chile. "Das ist ein sehr guter Test, weil Chile wirklich eine gute Mannschaft hat", betonte Lahm.

Neuer: "Das ist nicht mein Jahrgang"

Löw setzte mit der Berufung des Premieren-Quartetts vor dem Auftakt ins WM-Jahr noch einmal ein deutliches Zeichen an die Etablierten. "Es fallen einige Spieler aus, einige haben noch nicht den Rhythmus, das hat jeder zu akzeptieren", kommentierte Lahm die außergewöhnliche Maßnahme trocken.

Auch Nationaltorwart Manuel Neuer hatte zunächst leichte Probleme, Abwehrspieler Mustafi einzuordnen. "Das ist nicht mein Jahrgang", scherzte der Bayern-Torwart, "aber ich bin sehr neugierig. Für den Trainer ist es eine Option, festzustellen, ob der eine oder andere für uns etwas ist."

Löw will "keine Kompromisse eingehen"

Genau dies ist das Ziel von Löw beim einzigen Test vor der Nominierung seines Kaders für die Weltmeisterschaft in Brasilien, die vom 12. Juni bis 13. Juli ausgetragen wird. Mitte Mai wird der DFB-Coach sein Aufgebot benennen. Noch hat er etliche Baustellen offen, weshalb sich Mustafi und Co. durchaus Chancen ausrechnen dürfen, noch auf den WM-Zug aufzuspringen.

"Mit Blick auf die WM dürfen und werden wir keine Kompromisse eingehen. Wir müssen nun alles dem Erfolg unterordnen. Wir haben jetzt die Möglichkeit, zu agieren und an Lösungen und Alternativen für den Ernstfall zu arbeiten", unterstrich Löw.

Schweinsteiger nach 14 Testspielen wieder dabei

Die Neulinge kamen mit großer Vorfreude nach Stuttgart. Hahn reiste per ICE mit den Stars von Bayern München an, um dann "alles aufzusaugen und mich reinzuhängen". Ob er am Mittwoch auch zum Einsatz kommt, ist ihm fast schon egal: "Ich stelle keine Ansprüche. Ich bin froh, mit solchen Weltklassespielern zu trainieren und Erfahrung zu sammeln." Mustafi sprach von einem "unglaublichen Gefühl".

Nach unterschiedlich langen Pausen kehrten indes auch Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger, Kevin Großkreutz, Miroslav Klose und Lukas Podolski ins Nationalteam zurück. Die längste Zeit ohne Einsatz in der DFB-Auswahl liegt hinter Großkreutz, der zuletzt am 9. Februar 2011 beim 1:1 in Dortmund gegen Italien für die A-Mannschaft spielte.

Auch Schweinsteiger hat nach diversen Verletzungen eine längere Durststrecke im DFB-Team hinter sich. In allen 14 Test-Länderspielen seit dem 3:2 gegen Brasilien am 10. August 2011 in Stuttgart hatte der 29-Jährige gefehlt. Insgesamt absolvierte er seitdem nur zwölf von 30 möglichen Länderspielen.


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