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Deutsche Nationalmannschaft  

Bundestrainer Joachim Löw bekommt ernste Sturm-Probleme

31.03.2014, 11:52 Uhr | sid, t-online.de

. Mario Gomez (li.) und Miroslav Klose (Quelle: dpa)

Mario Gomez (li.) und Miroslav Klose (re.) bereiten Joachim Löw mit ihrer Verletzungsanfälligkeit Sorgen. (Quelle: dpa)

Wer soll bei der WM 2014 in Brasilien die Tore für die deutsche Nationalmannschaft schießen? Diese Frage dürfte Joachim Löw derzeit umtreiben. Elf Wochen vor der ersten Endrunden-Partie gegen Portugal steht das DFB-Team ohne seinen etatmäßigen Angriff da. Sowohl Miroslav Klose als auch Mario Gomez bereiten dem Bundestrainer ernste Sorgen.

Insbesondere Gomez rennt die Zeit davon. Nach seiner fünfmonatigen Verletzungspause wegen eines Innenbandrisses im linken Knie droht der 28-jährige Stürmer des AC Florenz erneut wochenlang auszufallen.

Dabei betonte Löw zuletzt, dass er zu Beginn der Vorbereitung Spieler brauche, die voll belastbar seien. "Wer jetzt noch viele Probleme im Gepäck mit sich rumschleppt, der muss sich dessen bewusst sein und die Konsequenzen tragen", warnte der DFB-Coach.

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Wie schneidet Deutschland bei der WM in Brasilien ab?

Wieder das linke Knie

Seit seinem Wechsel im letzten Sommer von Triple-Sieger FC Bayern München in die italienische Serie A absolvierte Gomez nur neun Liga-Spiele, davon lediglich zwei über die volle Spielzeit. Der ehemalige Torschützenkönig der Bundesliga läuft Form und Fitness hinterher.

Im seinem letzten Spiel für die Fiorentina zog er sich nun eine schwere Bänderdehnung zu, wieder im linken Knie, wie DFB-Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt feststellte. "Das Knie wird jetzt ruhig gestellt, dann gibt es eine erneute Kontrolle", sagte Gomez-Berater Benjamin Ippoliti bei Sky Sport News HD.

Anfang nächster Woche soll nach erneuter Untersuchung über die weitere Behandlung entschieden werden. In jedem Fall sei mit einer vierwöchigen Wettkampfpause zu rechnen.

DFB-Rekordtorjäger ebenfalls verletzt

Nicht ganz so laut schrillen die Alarmglocken im Fall Klose. Der Angreifer von Lazio Rom verpasste das letzte Liga-Spiel wegen Rückenbeschwerden. Auch er war bei Müller-Wohlfahrt in München in Behandlung.

Inzwischen ist der Rekordtorschütze des DFB zwar wieder in Italien, doch dortigen Medien zufolge wird er auch die kommende Partie aussetzen müssen. Kein gutes Zeichen bei einem 35-Jährigen.

Doch wen soll Löw bei der WM 2014 auf Torejagd schicken, wenn seine beiden Stammstürmer nicht hundertprozentig fit werden sollten?

Kruse schwächelt, Lasogga drängt sich auf

Im vergangenen Jahr hatte sich Max Kruse in die Riege der DFB-Angreifer gespielt, doch in diesem Jahr präsentiert sich der Fohlen-Stürmer nicht mehr so stark. "Ich muss mich bei Borussia Mönchengladbach stabilisieren und zu meiner guten Form zurückfinden. Wenn das nicht passiert, muss ich nicht an die Nationalmannschaft oder die WM denken", erklärte Kruse.

Ausgerechnet der jüngste im Kandidaten-Kreis wirkt derzeit am besten in Form. Pierre-Michel Lasogga ist die große Hoffnung des Hamburger SV im Abstiegskampf. Obwohl auch der 22-Jährige zuletzt verletzt zuschauen musste, war er beim 1:1 gegen den SC Freiburg direkt Dreh- und Angelpunkt der HSV-Offensive und krönte sein starkes Comeback mit einem Tor.

Bayerische Sturmpower für Löw?

Dies sah Löw am 27. Spieltag allerdings nicht live im Stadion. Dafür weilte er tags zuvor beim Meisterstück der Bayern in Berlin. Deren Auftritte glätten derzeit seine Sorgenfalten, denn beim Rekordmeister, der einen Großteil seiner WM-Elf stellen wird, besteht nicht der geringste Grund zur Klage.

Womöglich findet Löw hier auch seinen neuen Mittelstürmer. FCB-Coach Pep Guardiola bot gegen Hertha BSC einmal mehr Thomas Müller in vorderster Front auf. Der WM-Torschützenkönig von 2010 blieb zwar ohne Treffer, zeigte aber eine gute Leistung. Und: Von allen Kandidaten haben er und Lasogga momentan die beste Torausbeute.

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