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WM 2014: FIFA-Präsident Blatter attackiert deutsche Firmen

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Probleme beim Stadionbau  

FIFA-Präsident Blatter attackiert deutsche Firmen

21.04.2014, 08:01 Uhr | sid, t-online.de

WM 2014: FIFA-Präsident Blatter attackiert deutsche Firmen. FIFA-Präsident Blatter ist mit den Verzögerungen beim Stadionbau in Brasilien nicht zufrieden. (Quelle: imago/Mandoga Media)

FIFA-Präsident Blatter ist mit den Verzögerungen beim Stadionbau in Brasilien nicht zufrieden. (Quelle: Mandoga Media/imago)

Bislang hatte FIFA-Präsident Joseph Blatter stets die "jahrelange Untätigkeit" Brasiliens als Grund für die Verzögerungen beim Stadionbau für die WM 2014 (12. Juni bis 13. Juli) genannt. Doch nun spricht der 78-Jährige erstmals auch von einem Versagen deutscher Unternehmen.

"Die Arbeitsorganisation ist schlecht. Das hat nichts mit Fußball zu tun. Die großen Unternehmen, vor allem aus Deutschland und Frankreich, sind verantwortlich", sagte Blatter dem französischen TV-Sender BeIN Sport. Um welche Firmen es sich konkret handeln soll, sagte er allerdings nicht.

Blatter attackierte in diesem Zusammenhang zum ersten Mal nicht nur das Gastgeberland der Weltmeisterschaft und dessen Einrichtungen. In Brasilien kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Verzögerungen und Problemen beim Bau der Spielstätten und dem Einrichten einer modernen Infrastruktur.

Große Probleme schon bei vergangenen Turnieren

Trotz seiner Unzufriedenheit hat Blatter aber auch auf ähnliche Schwierigkeiten beim Stadionbau vergangener WM-Endrunden hingewiesen: "Es ist nicht das erste Mal, dass wir erst in den letzten Tagen fertig werden", sagte der FIFA-Präsident und erinnerte so an die noch 24 Stunden vor der Eröffnung nicht abgeschlossenen Arbeiten am Olympiastadion in Rom bei der WM 1990 in Italien.

Blatter steht seit 1998 an der Spitze der FIFA. Seine vierte Amtsperiode endet 2015. Allerdings deutete der Schweizer zuletzt an, noch ein weiteres Mal für das Amt des Weltverbands-Präsidenten kandidieren zu wollen.

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