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WM 2014: Pelé von Brasiliens Offensive nicht überzeugt

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"Haben echte Stürmer-Probleme"  

Pelé ist von Brasiliens Offensive nicht überzeugt

25.04.2014, 08:53 Uhr | sid, dpa

WM 2014: Pelé von Brasiliens Offensive nicht überzeugt . Jahrhundertfußballer Pelé (li.) auf einer Benefizveranstaltung mit Brasiliens aktuellem Stürmer Neymar. (Quelle: imago/AFLOSPORT)

Jahrhundertfußballer Pelé (li.) auf einer Benefizveranstaltung mit Brasiliens aktuellem Stürmer Neymar. (Quelle: AFLOSPORT/imago)

Für Brasiliens Fußballlegende Pelé ist das Fehlen eines großen Torjägers das größte Manko der Selecao bei der WM 2014. "Zum ersten Mal in der Geschichte ist Brasilien besser in der Defensive als im Angriff. Brasilien war immer ein Team der Tore und Torjäger. Diesmal haben wir aber echte Stürmer-Probleme", erklärte der dreimalige Weltmeister am Rande eines Sportforums in Sao Paulo.

Trotz der Schwierigkeiten im Angriff sei die Selecao aber ansonsten gut aufgestellt. Vor allem, weil Neymar seit nun acht Monaten beim FC Barcelona auf höchstem Niveau spiele.

Pelé: Druck lastet enorm auf Neymar

"Der Wechsel nach Europa war das Beste, was Neymar und der Selecao passieren konnte", so Pele, der in seiner Karriere 1283 Tore erzielte. Der frühere Topstürmer warnte zugleich davor, den derzeit verletzten 22-jährigen Barca-Star als Lösung aller Probleme anzusehen. "Man darf ihm nicht das ganze Gewicht der WM auf die Schultern lasten", erklärte der 73-Jährige.

UMFRAGE
Wird Brasilien-Stürmer Neymar bei der WM eine große Rolle spielen?

"Diego Costa wäre eine große Bereicherung"

Ein möglicher Kandidat als WM-Torjäger im kanariengelben Trikot war für Pele der gebürtige Brasilianer, aber nun eingebürgerte Spanier Diego Costa von Champions-League-Halbfinalist Atletico Madrid. "Das wäre eine große Bereicherung, wenn er für Brasilien spielen würde. Denn er war bereit, weil er ja schon in Europa spielt", so der Jahrhundertfußballer weiter.

Scolari benennt vier Kapitäne für WM

Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari hat derweil bereits zwei Wochen vor der offiziellen Bekanntgabe seines WM-Kaders die ersten fixen Startplätze vergeben und vier Anführer in seinem Team benannt. Seine Kapitäne seien die Verteidiger Thiago Silva (Paris St. Germain) und David Luiz (FC Chelsea), Torhüter Julio Cesar (FC Toronto) und Stürmer Fred (Fluminense). "Sie habe ich auserwählt und bereits ein bisschen mit ihnen auf Reisen gesprochen."

Rafinha, Dante und Luiz Gustavo müssen noch hoffen

Neben Chelseas David Luiz nannte Scolari auch dessen Klub-Teamkollegen Ramires, Willian und Oscar sowie Paulinho von Tottenham Hotspur als feste Starter beim Weltturnier im eigenen Land.

Insgesamt werde es nur wenige Überraschungen geben, wenn er sein Aufgebot am 7. Mai verkünden wird. "Wir werden keine großen Neuigkeiten haben. Es ist möglich, dass ihr 22 der 23 Namen erraten werdet", sagte Scolari zu Journalisten. Aus der Bundesliga machen sich die Bayern-Profis Dante und Rafinha sowie Wolfsburgs Luiz Gustavo Hoffnungen auf ein WM-Ticket.

Scolari: "Neymar wird große Rolle spielen"

Anders als Pelé zeigte sich Scolari hingegen zuversichtlich, dass Superstar Neymar trotz seiner Formschwankungen bei seinem Verein bei der WM eine große Rolle spielen werde. "Neymar konnte bei Barcelona noch nicht so glänzen wie man es von ihm gewohnt ist. In der Nationalmannschaft spielt er aber eine andere Position und wird für uns im Turnier ein besonderer Akteur werden", so Brasiliens Coach.

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