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Nullnummer gegen Polen: Jüngste deutsche DFB-Elf müht sich vergeblich

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Nullnummer gegen Polen  

Volland und Co. mühen sich vergeblich

13.05.2014, 22:43 Uhr | dpa

Nullnummer gegen Polen: Jüngste deutsche DFB-Elf müht sich vergeblich. Kevin Volland tat sich gegen Polen schwer. (Quelle: AP/dpa)

Kevin Volland tat sich gegen Polen schwer. (Quelle: AP/dpa)

Zwölf Neulinge, null Tore, wenig Erkenntnisse: Die jüngste deutsche Nationalmannschaft aller Zeiten hat die Positiv-Serie gegen Polen fortgesetzt - zu einem Sieg der deutschen "U21" reichte es beim Debütantenball in Hamburg zum Start in die WM-Vorbereitung aber nicht. (Die DFB-Youngster in der Einzelkritik)

Beim 0:0 konnte das unerfahrene und ganz junge Team von Bundestrainer Joachim Löw, der auf 20 Akteure aus seinem 30-köpfigen vorläufigen WM-Kader verzichten musste, nicht glänzen, agierte aber vor 37.569 Zuschauern engagiert und über weite Strecken überlegen. Immerhin standen gleich acht Neulinge in der deutschen Startelf, die ein Durchschnittsalter von 21,45 Jahren aufwies.

Jüngste deutsche Akteure gegen Polen, die in nun 18 Duellen gegen Deutschland noch nie gewinnen konnten, waren die beiden Schalker Max Meyer (18) und Leon Goretzka (19), die in der Startelf standen, sowie der eingewechselte Maximilian Arnold (19). Sie waren ebenso das erste Mal für die A-Elf auf dem Feld wie Antonio Rüdiger (21), Shkodran Mustafi (22), Oliver Sorg (23), Sebastian Rudy (24), Christoph Kramer (23), Kevin Volland (21) sowie nach der Pause André Hahn (23), Sebastian Jung (23) und Christian Günter (21).

Wer fährt mit ins Trainingslager

Am Mittwoch oder Donnerstag will Löw entscheiden, welche 25 oder 26 Spieler er ins Trainingslager nach Südtirol (21. bis 31. Mai) mitnimmt. Aus dem Polen-Kader dürfen sich zehn Profis Hoffnungen machen. In Hamburg konnte von den Neulingen vor allem Goretzka mit einer engagierten Leistung auf sich aufmerksam machen. Ansonsten hielten sich die Erkenntnisse für Löw in Grenzen.

Die deutschen "Junioren" begannen gegen die Polen, bei denen die Dortmunder Jakub Blaszczykowski, Robert Lewandowski und Lukasz Piszczek fehlten, selbstbewusst, aggressiv und dominant. Volland hatte in der 3. Minute die erste Chance. Der Schuss des Hoffenheimers, neben Routinier Miroslav Klose einziger Angreifer im vorläufigen WM-Aufgebot, wurde aber abgeblockt.

Zudem verfehlte ein Schuss von Julian Draxler (13.) in der Anfangsphase knapp das Ziel. Der 20 Jahre alte Schalker war in seinem 11. Länderspiel erstmals Kapitän. Die erste Gelegenheit für die Polen, die sich nicht für die WM qualifizieren konnten, hatte Marcin Robak, dessen Kopfball aber für Ron-Robert Zieler (18.) keine Probleme darstellte.

Rüdiger hat die beste Chance

In der Folge konnten die Gäste die Partie etwas offener gestalten - ohne das DFB-Team ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Deutschen störten früh und waren immer wieder bemüht, schnell umzuschalten. Dabei gelang nicht immer alles.

Die größte Chance zur Führung hatte Rüdiger, dessen Kopfball nach einem Eckball von Draxler der Kölner Slawomir Peszko von der Linie köpfte (32.). Zudem hatten die Polen Glück, dass Schiedsrichter Fernandez Borbolan (Spanien) bei einer Attacke von Pawel Olkowski an Volland (36.) nicht auf Strafstoß entschied.

Nach dem Wechsel verhalf Löw dann dem Augsburger Hahn zur DFB-Premiere und zur Gelegenheit, für die WM vorzuspielen. Auch Marc-André ter Stegen und Benedikt Höwedes wechselte er ein. Hahn war es auch, der kurz nach der Pause im Strafraum den Ball erkämpfte, diesen aber in aussichtsreicher Position leichtfertig her schenkte.

Die Defensive steht sicher

Deutschland blieb am Drücker, doch Meyer und Draxler zielten trotz viel Raum erst einmal zu ungenau. Zudem scheiterte Meyer an Polens Keeper Artur Boruc (57.). Die Polen schafften es dagegen kaum, sich in Szene zu setzen. Die deutsche Defensive um den meist umsichtigen Matthias Ginter und Mustafi war kaum gefordert. In der 84. Minute hatte Hahn die große Chance zum Siegtreffer, doch Polens Maciej Rybus rettete für den schon geschlagenen Boruc.

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