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Drmic bewahrt die Nati vor einer Blamage

30.05.2014, 23:28 Uhr | dpa

Drmic bewahrt die Nati vor einer Blamage. Josip Drmic jubelt über seinen Siegtreffer gegen Jamaika. (Quelle: Reuters)

Josip Drmic jubelt über seinen Siegtreffer gegen Jamaika. (Quelle: Reuters)

Josip Drmic bewahrte die Schweiz vor einer Blamage. Die Nati zeigte sich gegen den Weltranglisten-81. Jamaika noch nicht in WM-Form und gewann durch ein spätes Tor des Neu-Leverkuseners (83.) nur mit 1:0 (0:0). "Es war wichtig, dass das Tor noch fiel, auch weil ich zuvor eine große Chance ausgelassen hatte. Es war ein guter Test, sie haben es uns nicht einfach gemacht", sagte Drmic. Vor seinem Treffer fehlte der Mannschaft vom früheren Meistertrainer Ottmar Hitzfeld häufig die Durchschlagskraft, um die Defensiv-Taktik der Jamaikaner zu knacken.

Weltmeister Spanien gewann gegen Bolivien mit 2:0 (0:0). Fernando Torres erzielte die Führung nach dem Seitenwechsel durch einen Elfmeter (51.). Andres Iniesta machte kurz vor Schluss den Deckel auf die Partie (84.). Auch ohne die Stars von Champions-League-Sieger Real Madrid beherrschten die Iberer das Spiel.

Die englische Nationalmannschaft errang nach Startschwierigkeiten einen offensiv überzeugenden Sieg im ersten WM-Test gegen Peru. Das Team von Trainer Roy Hodgson bezwang die Südamerikaner mit 3:0 (1:0).

Rooney spielt 65. Minuten nach Leistenblessur

Englands Stürmer Daniel Sturridge erzielte in der 32. Minute nach einer schönen Einzelleistung mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die Führung. Jeweils nach Ecken sorgten die Innenverteidiger Gary Cahill (65.) per Kopf und Phil Jagielka (70.) dank eines Torwart-Fehlers für die weiteren Treffer. "Es war schwierig, sie haben gut verteidigt", gab Sturridge zu.

Die Engländer taten sich zunächst mit der ruppigen Spielweise der Südamerikaner schwer und offenbarten Schwächen in der Verteidigung. Erst der Führungstreffer gab England Sicherheit, Stürmerstar Wayne Rooney konnte sich nach überstandener Leistenblessur hinter Sturridge jedoch noch nicht auszeichnen. Der Angreifer von Manchester United ging nach dem 2:0 für Raheem Sterling vom Feld.

Am Sonntag reist England ins dritte Trainingslager nach Miami, dort stehen weitere Testspiele gegen Ecuador und Honduras an. Bei der WM trifft der Weltmeister von 1966 auf Italien, Uruguay und Costa Rica.

Davari macht nicht die beste Figur

Der Iran konnte hingegen auch im dritten WM-Vorbereitungsspiel nicht gewinnen und kam gegen Angola nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Zum ersten Mal in der direkten Vorbereitung stand der Braunschweiger Daniel Davari beim WM-Teilnehmer aus Asien im Tor und wurde nach 66 Minuten ausgewechselt. Beim Freistoß zum Gegentreffer durch Cussanda Silva (42. Minute) per Kopf aus kurzer Distanz blieb der Keeper auf der Linie und sah unglücklich aus. Den Ausgleich erzielte Karim Ansari Fard (57.) nach schöner Kombination.

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Noch schlechter lief es für Honduras, der WM-Teilnehmer unterlag in Washington der Türkei mit 0:2 (0:0). Mevlut Erdinc in der 70. Minute und Caner Erkin 13 Minuten später erzielten die Tore für die Türken, die es nicht zur WM-Endrunde in Brasilien geschafft haben.

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