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Dengue-Fieber: "Rekordepidemie" in Portugals WM-Basis

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Schon drei Tote  

"Rekordepidemie" in Portugals WM-Basis

31.05.2014, 11:14 Uhr | sid

Dengue-Fieber: "Rekordepidemie" in Portugals WM-Basis . Bei der portugiesischen Nationalmannschaft herrscht noch keine Alarmstimmung. (Quelle: dpa)

Bei der portugiesischen Nationalmannschaft herrscht noch keine Alarmstimmung. (Quelle: dpa)

Am WM-Stützpunkt von Deutschlands Auftakt-Gruppengegner Portugal herrscht rund zwei Wochen vor Beginn der WM 2014 in Brasilien Dengue-Fieber-Alarm. In Campinas bestätigte die Kommission zur Epidemienbekämpfung mindestens drei Todesfälle und über 32.000 Erkrankungen durch die Virusinfektion.

"Es ist eine Rekordepidemie", beschrieb Kommissionsleiterin Andrea von Zuben das Ausmaß der von Mücken übertragenen Erkrankung. Ihre Kommission ordnete umgehend eine umfassende Mückenvernichtungsaktion zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Virus an.

Massiver Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln

Erst kürzlich hatten Sondergruppen städtischer Müllarbeiter mit Hilfe des Militärs 83.000 Tonnen Abfälle aus der Stadt entfernt und Dutzende von Gebäuden mit Insektengift eingesprüht. Laut von Zuben werden die brasilianischen Behörden an Flughäfen, in den Trainingszentren und Mannschaftshotels massiv Insektenvernichtungsmittel einsetzen. "Die Teams werden dadurch weitaus weniger gefährdet sein als die örtlichen Bevölkerungen", sagte sie.

Die bisherigen Todesopfer in Campinas, wo auch Nigeria sein WM-Quartier aufschlägt, sind Frauen im Alter von 27, 69 und 81 Jahren. Die Behörden lassen zudem drei weitere Todesfälle auf einen Zusammenhang mit dem Dengue-Fieber untersuchen.

Portugals Verband FPF reagierte gelassen auf die schlechten Nachrichten für seine Mannschaft. "Uns ist garantiert worden, dass die Situation erkannt und unter Kontrolle gebracht worden ist. Es sollte kein Grund für Alarmstimmung bestehen", teilte der FPF mit.

Auch beim DFB ein Thema

Das gefährliche und nicht durch vorbeugende Impfungen zu bekämpfende Dengue-Fieber beschäftigt auch die Mediziner im Lager der deutschen Nationalmannschaft. "Dengue-Fieber ist schon ein Thema", bestätigte Mannschaftsarzt Tim Meier und unterstrich die Bedeutung von Maßnahmen zum Schutz potenziell infektiöser Mückenstiche. Das Risiko ließe sich allerdings ''nicht auf Null senken".

Mitte Mai hatte eine internationale Forschergruppe zwei WM-Spielorte der deutschen Mannschaft zu Gebieten mit erhöhtem Dengue-Fieber-Risiko erklärt. In Fortaleza und Recife sowie in Natal bestünde laut Studien eine höhere Infektionsgefahr als in den neun anderen WM-Städten. In Fortaleza bestreitet das deutsche Team am 21. Juni sein zweites Gruppenspiel gegen Ghana, Recife ist fünf Tage später Schauplatz des Vorrunden-Abschlusses gegen die USA.

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