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Von kleinen und großen WM-Dramen

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WM-Historie  

Von kleinen und großen Dramen

11.06.2014, 11:05 Uhr

Von kleinen und großen WM-Dramen. Andres Escobar wurde nach der WM 1994 erschossen. (Quelle: imago/Werek)

Andres Escobar wurde nach der WM 1994 erschossen. (Quelle: Werek/imago)

In mehr als 80 Jahren Weltmeisterschafts-Geschichte gab es leider nicht immer nur positive Momente. Vor dem WM-Jubiläum blickt t-online.de auch auf die kleinen und großen Dramen der 19 Turnier-Austragungen zurück.

Manchmal können schon Kleinigkeiten zu Streitereien führen. So auch vor der Heim-WM 2006 als sich die deutschen Torhüter Jens Lehmann und Oliver Kahn immer abwechselnd den kritischen Augen von Jürgen Klinsmann stellen mussten. Wer die Nummer eins für den DFB sein würde, war deshalb lange unklar, ehe sich das Trainergespann aus Klinsmann und Joachim Löw für Lehmann entschied. (Foto-Show: Kleine und große Dramen der WM-Historie)

Die Auswahl gegen Kahn wog schwer, war er doch Deutschlands Top-Torhüter und lange unangefochtene Nummer eins. Die Situation hätte zu einem Drama auch während der Weltmeisterschaft avancieren können und im schlimmsten Fall die Nationalmannschaft zu Hause in zwei Lager spalten können. Hier trug Kahn, ganz Sportsmann, dann aber seinen Anteil zum Sommermärchen bei.

Abgewendetes Drama

Vor dem Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Argentinien schluckte Kahn seine Enttäuschung runter und spach Lehmann gut zu. Dieser hielt daraufhin zwei Elfmeter und die Fehde um den Posten des Keepers war vergessen, das Drama noch einmal abgewendet.

Leider konnte nicht jedes Drama so glimpflich gelöst werden, wie die deutsche Torwart-Frage. Mit einem besonders traurigen Schicksal endete die WM 1994 in den Vereinigten Staaten für Andrés Escobar. Im Vorrundenspiel zwischen der USA und Kolumbien erzielte der Verteidiger ein Eigentor, worauf Kolumbien mit 1:2 verlor und aus der WM ausschied.

Ermordet wegen Eigentor

Wenige Tage später wurde Escobar zu Hause vor einer Bar mit sechs Schüssen getötet. Anschließend vermuteten die Ermittler, Escobars Mörder, ein Bodyguard und Chauffeur von Drogenbossen, hätte einen Tötungs-Auftrag gehabt. Der Abwehrspieler sei wegen seines Eigentores ins Visier der kolumbianischen Wettspielmaffia geraten, bestätigt wurde dies aber nie.

Etwa 12.000 Menschen nahmen an Escobars Beerdigung teil. Nach seinem Tod wurde der Straßenfußball-WM-Pokal nach ihm benannt. Bis heute gedenken Fans der Tragödie. 2002 errichtete Escobars Geburtsstadt Medellin ein Denkmal für den Fußballer.

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