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Nicht nur Ribéry bangt um den WM-Start

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Rücken, stumpfes Knie und Co.  

Nicht nur Ribéry bangt um den WM-Start

04.06.2014, 19:53 Uhr | sid

Nicht nur Ribéry bangt um den WM-Start. Beim Test gegen Paraguay musste Franck Ribéry von der Bank aus zuschauen. (Quelle: imago/PanoramiC)

Beim Test gegen Paraguay musste Franck Ribéry von der Bank aus zuschauen. (Quelle: PanoramiC/imago)

Portugal zittert mit dem Oberschenkel der Nation, Frankreich "hat Rücken", Uruguay hält ein stumpfes Knie-Trauma in Atem: Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft bangt eine Woche vor dem WM-Start in Brasilien um den Einsatz angeschlagener Leistungsträger. Cristiano Ronaldo, Franck Ribéry, Luis Suárez, Diego Costa, Samuel Eto'o, Roman Schirokow - für viele Stars wird das erste Gruppenspiel zu einem Wettlauf mit der Zeit.

Weltfußballer Ronaldo zum Beispiel posierte zwar bei einem seiner letzten Social-Media-Einträge lächelnd in einem Pool und twitterte "Relaxing time", doch entspannt ist man im Lager der Portugiesen nicht. Ronaldos hartnäckige Probleme im linken Oberschenkel schließen einen Ausfall des Ausnahmestürmers im ersten WM-Spiel gegen Deutschland nicht mehr aus.

Nationaltrainer Paulo Bento betonte bereits, kein allzu großes Risiko eingehen zu wollen: "Es geht hier um den Menschen, der gesund werden muss, nicht um den Fußballer, der spielen muss." Im Länderspiel gegen Mexiko dürfte Bento noch einmal für den Ernstfall testen. Beim müden 0:0 gegen Griechenland zeigte sich bereits, dass der EM-Halbfinalist von 2012 ohne seinen Superstar in der Offensive kaum Durchschlagskraft entwickelt.

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Wie weit kommt die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien?

Suárez frisch operiert

Einen ähnlichen Stellenwert für seine Mannschaft besitzt der Uruguayer Suárez. Mit 31 Treffern für den FC Liverpool war er Torschützenkönig der englischen Premier League. Wegen eines stumpfen Traumas am Knie wurde er erst vor zweieinhalb Wochen am Knie operiert. Für den zweimaligen Weltmeister ist Suárez nicht zu ersetzen. In Diego Forlán und Edison Cavani verfügt der Kader zwar über zwei weitere Hochkaräter im Sturm, doch Suárez galt vor seiner Verletzung als potenzieller WM-Überflieger.

Sollte der Torjäger nicht rechtzeitig für das Auftaktspiel gegen Costa Rica fit werden, so will er spätestens in der zweiten Partie gegen England auflaufen. Seinen Liverpooler Teamkollegen bei der englischen Nationalmannschaft hat er angeblich schon eine SMS geschrieben, dass er im direkten Duell auf jeden Fall auf dem Platz stehen werde.

Ribéry vielleicht schon Ende der Woche dabei

Wann Ribéry den Rasen wieder betreten kann, ist ungewiss. Der Rücken des Bayern-Stars zwickt weiter unaufhörlich. "Die Situation ist sehr schwierig", sagt Ribéry. Sein Kollege Mathieu Valbuena verrät: "Ich kenne ihn ein bisschen und weiß, wie es in ihm brodelt. Er will endlich spielen." Das Ziel ist, Ribéry bis zur Generalprobe gegen Jamaika fit zu bekommen.

Trainer Didier Deschamps setzt dabei auf den Faktor Zeit. "Die Absicht ist nach wie vor, dass er am Sonntag einsatzbereit ist. Das ist keine Deadline, das ist ein Ziel", sagte der 45-Jährige. Europas Fußballer des Jahres Ribéry absolvierte derweil weiterhin nur ein individuelles Trainingsprogramm.

Spanien und Russland doktern rum

Auch bei Titelverteidiger Spanien arbeitet die medizinische Abteilung unter Hochdruck. Stürmer Diego Costa, mit 27 Treffern einer der Top-Stars der abgelaufenen Saison in der Primera Division, plagen muskuläre Probleme im Oberschenkel. Der gebürtige Brasilianer ist aber wieder im Mannschaftstraining und blickt optimistisch Richtung WM-Start gegen die Niederlande: "Ob ich spielen kann? Klar, warum nicht?"

Das russische Team versucht inzwischen verzweifelt, seinen Schlüsselspieler Roman Schirokow fit zu bekommen. Der 32-Jährige, der wegen einer Achillessehnen-Reizung zuletzt kaum trainieren konnte, ist im System von Nationalcoach Fabio Capello ein Fixpunkt: "Ich wüsste nicht, wer ihn ersetzen könnte."

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