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WM 2014: Kroatien verzichtet auf Training am Vormittag

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Wetter zu heiß  

Kroatien verzichtet auf Training am Vormittag

05.06.2014, 10:42 Uhr | sid

WM 2014: Kroatien verzichtet auf Training am Vormittag. Der kroatische Torjäger Mario Mandzukic vom FC Bayern bei einer Trainingseinheit. (Quelle: imago/Xinhua)

Der kroatische Torjäger Mario Mandzukic vom FC Bayern bei einer Trainingseinheit. (Quelle: Xinhua/imago)

Viel zu warm für Fußball: Die schwierigen klimatischen Verhältnisse im WM-Gastgeberland Brasilien haben die kroatische Nationalmannschaft zum Umdenken gezwungen. Die "Vatreni" (Feurigen), die bereits am Dienstag als drittes Team vor Ort angekommen waren, verzichteten wegen der Hitze bis zum Eröffnungsspiel am 12. Juni in Sao Paulo gegen Brasilien auf ihr geplantes Training am Vormittag. Das gab Nationaltrainer Niko Kovac bekannt.

Der WM-Dritte von 1998 wohnt im Bundesstaat Bahia, wo auch die deutsche Mannschaft ihr Quartier beziehen wird. Allerdings haben die Kroaten ihre Basis im paradiesischen Ferienort Praia do Forte gut 370 Kilometer die Küste hoch nördlich vom deutschen Lager Campo Bahia. "Aus dem Paradies ist eine Hölle geworden", kommentierte das brasilianische Blatt "O Globo" stark übertrieben die Probleme der Kroaten.

Ab jetzt wird nur am Abend trainiert

Diese hatten vor einer Einheit am Abend ursprünglich auch morgens von 10 bis 12 Uhr trainieren wollen. Wegen Temperaturen von rund 30 Grad, starker Sonneneinstrahlung und der hohen Luftfeuchtigkeit werde er bis auf Weiteres aber nur abends üben lassen, kündigte der frühere Bundesliga-Profi Kovac an.

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Die Spieler nutzten die freie Zeit für einen Strandspaziergang. "Ich kann mich nicht erinnern, wann wir jemals eine so gute Atmosphäre im Team hatten", sagte Spielmacher Luka Modric von Champions-League-Sieger Real Madrid und ergänzte: "Wir sind zwar demütig, aber auch hungrig auf Erfolg."

Kovac: "Wir sind stolz"

Kovacs Vorfreude auf das Eröffnungsspiel ist indes ungebrochen. "Da wird die ganze Welt zuschauen. Wir sind stolz darauf und es ist uns eine Ehre, dabei sein zu dürfen", sagte der 42-Jährige.

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