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Löw: Bei Vorrunden-Aus "Veränderung notwendig"

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DFB-Elf muss liefern  

Löw: Bei Vorrunden-Aus "Veränderung notwendig"

06.06.2014, 15:40 Uhr | dpa, t-online.de

Löw: Bei Vorrunden-Aus "Veränderung notwendig". Joachim Löw müsste nach einem peinlichen Vorrunden-Aus wohl seinen Hut nehmen. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Joachim Löw müsste nach einem peinlichen Vorrunden-Aus wohl seinen Hut nehmen. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Der Druck steigt: Wenige Tage vor dem WM-Auftakt in Brasilien, weiß Bundestrainer Joachim Löw, dass er und seine Mannschaft bei der Weltmeisterschaft überzeugen müssen. Andernfalls könnte trotz der vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2016 auch seine Position gefährdet sein.

"Jeder weiß, auch ich, dass ein Bundestrainer an einem Abschneiden bei einem Turnier bewertet wird. Wenn wir in der Vorrunde ausscheiden, denke ich, ist klar, wird es wahrscheinlich notwendig sein, dass es eine Veränderung gibt", sagte der 54-Jährige.

Bereits im Vorfeld der WM wollte der DFB mit der Vertragsverlängerung ein deutliches Zeichen setzen. Dem Cheftrainer sollte der Rücken gestärkt werden für die bevorstehende Aufgabe. Doch würde sich die deutsche Nationalmannschaft blamieren und nicht in die K.O.-Runde in Brasilien einziehen können, bedeutet dies vermutlich auch das vorzeitige Aus für Löw.

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Der Druck steigt täglich

Auch Teammanager Oliver Bierhoff merkt, dass es jetzt ernst wird. Bei den letzten beiden freien Tagen zu Hause hätte er kaum noch entspannen können, gestand Bierhoff. "Man ist schon im WM-Turnier drin."

Das Benefiz-Länderspiel gegen Armenien könnte am Vorabend der Abreise nach Brasilien die WM-Stimmung in Deutschland endlich entfachen. Nach dem schwachen Auftritt der DFB-Elf gegen Kamerun (2:2) will Löw sich "mit einem Sieg, einem guten Spiel und einem Lächeln aus Deutschland verabschieden".

Zwar betonte der Bundestrainer weiterhin "wenn es losgeht, werden wir auch den WM-Turbo zünden", doch würde ein schlechter Auftritt gegen Sparringspartner Armenien den Druck auf die Mannschaft nur noch weiter erhöhen. Aber selbst wenn das Spiel furios verläuft, ganz sorgenfrei können Löw und Co. trotzdem nicht ins Flugzeug steigen.

Schulter der Nation weiter nicht einsatzfähig

Auch zehn Tage vor dem Ernstfall gegen Portugal lässt die verletzte Schulter von Torwart Manuel Neuer keinen Länderspieleinsatz zu. In der Mainzer Arena wird erneut Roman Weidenfeller die Nummer 1 vertreten. Bisher konnte Neuer nicht einmal ein Torwarttraining absolvieren.

"Wir wollen kein Risiko eingehen, auch nicht minimal", sagte Löw zum verschobenen Comeback des 28-jährigen Keepers. Als neuen Plan musste er einen WM-Kaltstart des Torhüters am 16. Juni in Salvador ankündigen. Die DFB-Ärzte sähen "keine Probleme" für das erste Spiel, berichtete der Bundestrainer. "Wir haben im Moment überhaupt keine andere Pläne", sagte Löw zur Alternativlösung mit Turnierdebütant Weidenfeller.

Das Fragezeichen hinter Neuer wird sich also frühestens in der Trainingswoche auf dem neu erbauten Fußballplatz beim doch noch rechtzeitig fertiggestellten DFB-Quartier Campo Bahia auflösen. Auf Grün umstellen sollen sich die WM-Ampel dagegen schon gegen Armenien für die Kapitäne Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger.

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Lahm und Schweinsteiger offenbar fit

Das Bayern-Duo soll nach einem gezielten Aufbautraining zumindest einen Teilzeiteinsatz gegen die konterstarken Armenier um den Dortmunder Henrich Mchitarjan leisten. "Natürlich brauchen beide Spieler Wettkampf-Rhythmus", sagte Löw.

Ob Miroslav Klose beim Testspiel zum Einsatz kommt, war für Löw nioch nicht klar. Klose war nach dem Trainingslager körperlich "in ein Loch" gefallen, weshalb der Bundestrainer noch das Abschlusstraining abwarten wollte. Der einzige Stürmer des deutschen 23-Mann-Kaders geht derweil "davon aus, dass ich beim Turnier bei hundert Prozent bin."

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