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Jürgen Klinsmann nach Rundumschlag unter heftigem Beschuss

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Verbalschlacht  

Klinsmann erntet für Rundumschlag heftige Kritik

06.06.2014, 15:42 Uhr | t-online.de

Jürgen Klinsmann nach Rundumschlag unter heftigem Beschuss. Jürgen Klinsmann ist seit 2011 Trainer des US-Nationalmannschaft. (Quelle: dpa)

Jürgen Klinsmann ist seit 2011 Trainer des US-Nationalmannschaft. (Quelle: dpa)

Jürgen Klinsmann hat in den USA zu einem öffentlichen Rundumschlag ausgeholt und muss nun dafür heftige Kritik einstecken. Der Trainer der US-Nationalmannschaft hatte die Leistungen der amerikanischen Fußball-Ikone Landon Donovan, sowie das aus seiner Sicht hohe Gehalt von Basketball-Superstar Kobe Bryant kritisiert. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. ESPN-Moderator Michael Wilbon forderte gar: "Verschwinde aus den USA!"

Klinsmann hatte Donovan kürzlich aus dem US-Kader zur WM in Brasilien gestrichen. Während der 32-Jährige in den US-Medien für seine Leistungen in der amerikanischen Fußball-Liga MLB gelobt wurde, zeigte sich Klinsmann weit weniger überzeugt. "Ihm schadet die MLS. Er hat mit 70 bis 80 Prozent gespielt und war immer noch dominant. Was soll ich sagen? Dass er gut war? Er war nicht so gut, auf gar keinen Fall", sagte Klinsmann.

Auch Bryant in der Kritik

Im Zuge seiner Kritik am Rekordtorschützen des US-Teams verwies Klinsmann auch auf die aus seiner Sicht zu hohen Gehaltszahlungen der Los Angeles Lakers an Basketball-Legende Bryant und fragte, warum dessen Vertrag erst kürzlich für zwei Jahre und einem Gehalt von 50 Millionen Dollar verlängert worden sei: "Wegen dem, was er in den nächsten beiden Jahren für die Lakers noch machen wird? Natürlich nicht. Er bekommt es für das, was er bereits getan hat. Aber das macht keinen Sinn."

Und genau diese Aussage erzürnte schließlich den ESPN Moderator Wilbon: "Sie, Herr Klinsmann, sind kein Kobe Bryant. Herr Klinsmann versucht dem amerikanischen Sport zu erklären, wie man arbeitet. Sie haben bisher überhaupt nichts gewonnen."

Gruppenspiel gegen Deutschland

Am 26. Juni werden Deutschland und die USA während der Weltmeisterschaft im dritten und möglicherweise im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale entscheidenden Gruppenspiel aufeinandertreffen. Ob die Stimmung in den USA bis dahin wieder zu Gunsten Klinsmanns umschlagen wird, bleibt abzuwarten.

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