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Teilriss des Syndesmosebandes - WM wohl ohne Reus

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Torfestival gegen Armenien  

Teilriss des Syndesmosebandes - WM wohl ohne Reus

07.06.2014, 02:19 Uhr | jvo, t-online.de

Teilriss des Syndesmosebandes - WM wohl ohne Reus. Nationalspieler Marco Reus verletzt sich beim Spiel gegen Armenien. (Quelle: dpa)

WM-Aus für Marco Reus: Der Offensivspieler muss wegen eines Teilrisses der vorderen Syndesmose oberhalb des linken Sprunggelenks zu Hause bleiben. (Quelle: dpa)

Aus Mainz berichtet Jan Vogel

Am Ende war es doch noch ein Sieg fürs Selbstvertrauen: Deutschland gewann das letzte WM-Testspiel gegen Armenien mit langem Anlauf deutlich mit 6:1 (0:0). Aber es war ein Erfolg mit ganz fadem Beigeschmack. Bei einem normalen Zweikampf im Mittelfeld knickte Marco Reus in der 42. Minute mit dem Fuß um. Einer der großen deutschen Hoffnungsträger blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Mainzer Rasen liegen. Den linken Fuß konnte er nicht belasten.

Reus wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die bittere Diagnose gab der DFB in der Nacht offiziell bekannt. Sie lautete: Teilriss des vorderen Syndesmosebandes. Der Offensivspieler wird für die WM wohl ausfallen, vier bis sechs Wochen Pause stehen im Raum.

Rekord-Tor von Klose

Der Reus-Schock verdarb einen ansonsten recht launigen Fußballabend. Die Tore erzielten vor 27.000 Zuschauern André Schürrle (52.), Lukas Podolski (72.), Benedikt Höwedes (73.), Miroslav Klose (76.), der nun alleiniger Rekordtorschütze im Nationalteam ist, und Mario Götze (82., 89). Henrich Mchitarjan hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgt (69.)

Bundestrainer Löw hatte sein Team im Vergleich zum Kamerun-Spiel auf drei Positionen umgestellt. Erik Durm, Mario Götze und überraschend auch Mesut Özil blieben draußen, dafür rückten Höwedes, Schürrle und erstmals nach seiner Verletzung Philipp Lahm in die Startelf.

Armenien nur einmal vor dem Tor

Armenien tauchte in den ersten 45 Minuten nur einmal in der Nähe des erneut von Roman Weidenfeller gehüteten Tores auf, aber Gevorg Ghazaryan konnte Mchitarjans Eingabe nicht verwerten (3.). Ansonsten verteidigten die Gäste verbissen um den eigenen Strafraum herum.

Deutschland kam zu Chancen, wenn schnell gespielt wurde. Schürrle scheiterte per Kopf (9.), Reus' Schuss nach starker Vorarbeit von Thomas Müller wurde vor der Linie geklärt (13.). Die dickste Gelegenheit in der ersten Hälfte hatte erneut Reus, der allein auf Roman Berezovskiy zustürmte, aber am glänzend haltenden Torwart scheiterte (32.). Zehn Minuten später ereignete sich dann die verhängnisvolle Szene im Mittelfeld.

Schürrle mit der Hacke

Für Reus kam Podolski, zudem brachte Löw zu Beginn der zweiten Hälfte Özil für Lahm. Podolski war maßgeblich am Führungstor beteiligt: Er flankte in die Mitte, wo Schürrle mit der Hacke abschloss - ein Traumtor. Özil brauchte dagegen einige Zeit, um in die Partie zu finden. Er traf in der 64. Minute aus 16 Metern den Pfosten.

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Als dann der neu ins Spiel gekommene Kevin Großkreutz in seiner ersten Aktion Mchitarjan zu Fall brachte, der den berechtigten Elfmeter selbst verwandelte, drohte neben der Reus-Verletzung auch noch eine Blamage.

Drei Tore in vier Minuten

Aber so weit ließ es die deutsche Mannschaft nicht kommen und tat in den letzten 20 Minuten endlich etwas für das Selbstvertrauen: Özil bereitete vor, Podolski traf. Dann war Höwedes im Nachsetzen per Kopf nach Vorarbeit des eingewechselten Bastian Schweinsteiger erfolgreich. Schließlich legte Podolski für Klose auf - drei Tore in vier Minuten.

Götze sorgte dann per Doppelpack für den Schlusspunkt. Damit verabschiedete sich Deutschland - zumindest vom Ergebnis her - doch noch wie von Löw zuvor erhofft mit "einem Lächeln Richtung Brasilien".

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