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Nach Reus-Ausfall: Löws Plan B mit Mustafi

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Nach Reus-Ausfall  

Löws Plan B mit Mustafi bei der WM

07.06.2014, 14:35 Uhr | jvo, t-online.de

Nach Reus-Ausfall: Löws Plan B mit Mustafi. Da geht es lang: Joachim Löw gibt Shkodran Mustafi (rechts) die Richtung vor. (Quelle: imago/Eibner)

Da geht es lang: Joachim Löw gibt Shkodran Mustafi (rechts) die Richtung vor. (Quelle: imago/Eibner)

Von Jan Vogel

Es lief gerade die 43. Minute, als die 27.000 Zuschauer in der Mainzer Arena kollektiv den Atem anhielten: Nationalspieler Marco Reus lag an der Mittellinie und krümmte sich vor Schmerz. Oh nein, nicht das noch. Das Spiel gegen Armenien (6:1) wurde plötzlich nebensächlich. Nun ist es Gewissheit: Reus wird die WM wegen eines Teilrisses des Syndesmosebandes verpassen. Dass Joachim Löw mit Shkodran Mustafi für den Offensivwirbler einen Innenverteidiger nachnominierte, ist aber nur im ersten Moment überraschend. Denn der Bundestrainer hat bereits einen Plan B parat.

Nicht wenige hatten angesichts der Verletzung und der geringen Anzahl an echten Stürmern – nur Rekordtorschütze Miroslav Klose ist dabei – damit gerechnet, dass Löw bei der Nachnominierung auf Kevin Volland setzen würde. Der Hoffenheimer hatte wie Mustafi nach dem Trainingslager in Südtirol den Sprung in den WM-Kader knapp verpasst und kann sowohl auf den Außenbahnen als auch zentral als klassischer Neuner eingesetzt werden.

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Genug Alternativen in der Offensive

Stattdessen überraschte Löw mit der Nachnominierung von Mustafi. "Es ging uns nicht darum, Marco Reus eins zu eins zu ersetzen", erläuterte der DFB-Coach die Situation. "Unsere Qualität auf der Position hinter den Spitzen ist sehr hoch, hier haben wir mit Lukas Podolski, André Schürrle, Mario Götze, Thomas Müller, Julian Draxler und Toni Kroos genügend Alternativen." Zumal der zuletzt schwächelnde Mesut Özil sich in Mainz in besserer Verfassung präsentierte.

Also stärkte der Bundestrainer die Defensive. Warum er nun mit Mustafi noch einen Abwehrspieler berief, ließ Löw schon bei der Pressekonferenz in Mainz durchblicken. Mit Jerome Boateng, Per Mertesacker, Mats Hummels und Benedikt Höwedes bildeten vier der fünf gelernten Innenverteidiger im Kader die Abwehrreihe. "Mit vier defensiven, kopfballstarken Verteidigern zu agieren ist angesichts der hohen Temperaturen in Brasilien eine gute Möglichkeit", erklärte Löw. Er deutete so eine weniger laufintensive Taktik an - die Außenverteidiger werden nicht so oft den Weg nach vorne suchen.

Neue Taktik erfordert mehr Personal

Besonders mit Bayern-Star Boateng scheint sich ein eigentlich für die Zentrale vorgesehener Kandidat mit zwei Startelfeinsätzen in Folge auf der rechten Seite festgespielt zu haben. Und sollte die gegen Armenien eingesetzte Viererkette auch die erste Wahl für die WM sein, hätte ohne Mustafi lediglich der Freiburger Matthias Ginter noch als zusätzlicher Innenverteidiger bereit gestanden.

Diesem Szenario wollte Löw offensichtlich zuvorkommen. Der 22 Jahre alte Mustafi, der auch hinten rechts eingesetzt werden kann, sei eine "weitere Option für den Defensivbereich", erklärte der Bundestrainer und ließ keinen Zweifel an den Qualitäten des Legionärs von Sampdoria Genua: "Shkodran hat uns im Trainingslager überzeugt, er ist fit, wir haben Vertrauen in ihn. Wir wissen, dass wir uns auf ihn zu 100 Prozent verlassen können."

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